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Hier veröffentlichen wir Beiträge, die in der Thermiksense erschienen sind und entweder von grundlegendem Interesse oder besonders wichtig für Anfänger sind. Bautechnik, Einfliegen, etc. stehen hier im Mittelpunkt. Es werden regelmäßig neue Artikel in dieser Rubrik veröffentlicht.

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Infothek

FA-28 & FA-30 „Kleine Rakete“

Der Plan des aktuellen Modells von Frank Adametz in der THERMIKSENSE 1/2018 fand viel Anklang. Free Flight News und Free Flight Quarterly übernahmen den Plan, wobei Sergio Montes von FFQ den TS-Bericht insbesondere um Profil-Details ergänzte. Hier nun davon die Zusammenfassung, einschließlich Profil-Zeichnung und – Koordinaten.

3 Seiten, Download (417 KB)

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Vollbrechts F1H 2007f

Martin Vollbrecht: Wie ich feststelle, wird immer mehr F1H geflogen,z.B. DHP. Bedingt durch zu kleine Gelände werden Durchgangszeiten reduziert auf z.B. 120 sec, wobei die Klasse F1A weit unter seine Möglichkeiten bleibt, mit Ärgernis und Massenstechen.

Dieses kann vermieden werden, wenn man gleich mit einer 120er-Klasse fliegt. Es ist festzustellen, daß die Tendenz besteht, mehr auf F1H bzw auf F1H-Standart auszuweichen.

Mein F1H-Modell 2007 ist immer noch topaktuell, ich habe sehr viele Erfolge damit erzielt, ich kann es nur empfehlen. Es ist leicht zu schleppen, Kreisschlepp, bei Windstille mit Solostart, bei ruhender Luft über 120 sec Flugzeit,thermisch jedem F1A überlegen, ein F1H-Standart.

Das Modell wurde bereits in der Thermiksense 4/2007 veröffentlicht.

13 Seiten, Download (565 kB)

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Profildaten Melde F1A

In der Thermiksense 1/2016 wurde der Plan von Jörg Meldes F1A JM-6 veröffentlicht. Hier die Profildaten. Es sind die gemessenen und später digitalisierten Originaldaten. Es sind nur die Profili Daten, das sollte eigentlich reichen, weil man sich aus Profili heraus die dxf-Daten für CAD Anwendungen generieren kann.

Jörg Melde JoergMelde@gmx.de

Download (9 kB, ZIP-Datei bestehend aus .txt, .pro, .dxf)

Hinweis: Eine Anleitung zum Entpacken der ZIP-Datei ist in der 3D-Druck Datenbank hinterlegt.

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F1A- und F1E-Nurflügler

Michi Bleuer (SUI) stellt sein Konzept vor, aus einem Basismodell ein Nurflügler für den Hochstart und für den Hangflug zu machen. „SK“ werden in der Schweiz „Sonderkonstruktionen genannt, darunter fallen auch Nurflügel-Modelle.

15 Seiten, Download (4,2 MB)

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F1B StS Dolphin 1850 von Stepan Stefanchuck

Walter Eggimann/Stefanchuck: Nachdem Stepan mit seinem F1B „StS-70 6p“ einigen (Verkaufs-) Erfolg hatte, hat er nun ein weiteres LDA-Modell in sein Verkaufsprogramm aufgenommen. Während er das StS-70 noch als „Semi-LDA“ bezeichnet, wurden nun in das neueste Modell alle bisherigen Erfahrungen bekannter LDA-Entwürfe einbezogen. Es ist nicht schwer zu erraten, wenn man das Flügelprofil des neuen Modells anschaut, warum Stepan auf den Namen Dolphin (deutsch: Delfin) kam. Ich glaube, dass dieses Flügelprofil mit der „Vee-Nose“ als natürlichem Turbulator wesentlich zum endgültigen Durchbruch der LDA-F1B beiträgt. Erfolge mit diesem neuen Modell stellten sich bereits ein: Eifelpokal 2015 1. und 3. Rang). Beim Betrachten der Zeichnung des Long-LDA von Tony Matthews (THERMIKSENSE 4/2013) kann man sofort feststellen, dass der Dolphin von Stepan eine Kopie des Long-LDA von Tony ist. Stepan hat einige kleine Anpassungen an seinen Stil vorgenommen. So verwendet er im Höhensteuer das gleiche Profil wie bei seinen bisherigen Entwürfen. Der Anstellwinkel des Flügels beim Dolphin beträgt 2,5° (bei Matthews 0,5°). Der Dolphin ist sicher ein Modell, das den Besitzer zu Experimenten anregen kann, um die gewünschten Flugleistungen zu erreichen. Insbesondere muss bei den Turbulatoren einiges gearbeitet werden, um die optimale Lösung zu finden. Stepan platziert seinen Turbulator am Ende der Vee- Nosen-Delle. Eigentlich entgegen allen Berechnungen. Auf meine diesbezügliche Frage bekam ich die kurze Antwort: „Ich rechne nicht, ich baue und probiere“.

1 Seiten, Download (415 kB)

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Einfliegen von F1B-Gummimotormodellen

Einfliegen von F1B-Gummimotormodellen – Das spannendste Erlebnis mit jedem neuen Modell. Ein Beitrag von Rolf Stühler

Einfliegen heißt, dem Modell die höchsten Leistungen abzutrotzen, den Flug beobachten, Fehler erkennen und mit den richtigen Änderungen den besten Gleitflug einzustellen, mit der Energie des Gummimotors immer höher zu kommen, am besten direkt, also senkrecht ohne Kurve, solange die Fluggeschwindigkeit dafür reicht und gegen den Wind bis zum Anklappen der Luftschraube zu steigen. Auch bei starkem Wind und bei Thermik soll das Modell sicher fliegen.

3 Seiten, Download (82 kB)

Ergänzung von Walter Eggimann: 1 Seiten, Download (34 kB)

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Ein LDA F1B von Tony Mathews

LDA-Profile sind derzeit in aller Munde. Tony Mathews aus Kanada berichtet über seine Erfahrungen mit LDA-Modellen der Klasse F1B. Hier ein der Originaltfassung als Auszug aus der Freiflugzeitschrift NFFS.

Teil I: 1 Seiten, Download (1 MB)

Teil II: 1 Seiten, Download (2 MB)

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Saalflug-Depot UPDATE 10/2021

Heinz Eder und Helmuth Schnell haben zusammen überlegt, welche Teile Saalflieger brauchen. Da diese oft schwierig zu beschaffen sind, haben sie sich entschlossen, die Teile zu beschaffen und an die Interessenten auszuliefern. Die Materialien haben sie sich aufgeteilt. So gibt es zwei Listen. Geliefert wird zum Selbstkostenpreis plus Porto.

Liste Helmuth Schnell: Download (19 Seiten, 6 MB)

Update: Liste Heinz Eder: Download (6 Seiten, 677 kB)

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Modell „3d-1“; Profile; Nurflügel; Verstellerpropeller

Auszug aus TS Ausgabe 2/21:

  1. Uwe Bundesens Plan mit Erläuterungen zu seinem Modell „3d-1“ mit knickfreier Tragfläche
  2. Heinz Eder: Saalflugprofile: Radius aus Profiltiefe und Wöl-bung bestimmen
  3. Karlheinz Rieke: Rekord Saalflug „Nurflügel“
  4. Uwe Bundesen über Verstellerpropeller im Saalflug mit der Mechanik von Ivan Treger

Download (6 Seiten, 1 MB)

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Biegen von Pig-Tail-Lagern UPDATE 01/21

Bebilderte Biegeanleitung zur Herstellung von Propellerlagern aus Stahldraht (Pig-Tail) nach Ridney O`Neil/INNV von Helmuth Schnell.

Download (4 Seiten, 1 MB)

Christian Gugger hat eine Alternative zur Anleitung von Helmut Schnell erstellt, er arbeitet ähnlich, hat ein paar Dinge modifiziert.

Download (2 Seiten, 70 kB)

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Saalflug – Theorie und Praxis

„Neue Formeln und Erkenntnisse beim Gummimotorflugmodell“ von Richard Eppler, erschienen in Luftwacht Modellflug 1942 Bd. 7 Nr. 11 S. 110-111.

Wie der Titel verrät sind hier technische Berechnungen von Theorie und Praxis zu Gummimotormodelen enthalten.

2 Seiten, Download (2 MB)

 

„Theoretische und Experimentelle Untersuchungen an Saalflugmodellen“ von Max Hacklinger, erschienen in Sonderdruck aus dem Jahrbuch 1962 der WGLR.

Auch hier sind technische Gedanken mit Formeln und Berechnungen enthalten. Eine Zerlegung eines Saalflugmodels in seine wichtigen Bestandteile – seine Festigkeit, Aerodynamik, Antriebskraft, …

9 Seiten, Download (9 MB)

 

Beide Dateien sind bereitgestellt von Heinrich Eder.

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Anfänger Saalflugmodell Lillflygarn

Lillflygarn ein schwedisches Basismodell für den Saalflug  (Überarbeitete Version Mai 2020)

Das Modell gefiel mir sofort, weil es auf das absolut Notwendige reduziert ist. Trotz des ebenen Flügels ist es gut für Flüge über 2 – 3 Minuten. In Schweden wird Lillflygar`n regelmäßig bei Wettbewerben geflogen.

Um das Modell zu bauen, ist außer einigen Leisten aus leichtem Balsa und einem Stückchen 1 mm Balsa für die Propellerblätter, einem Stückchen Balsaleiste 3×3 mm sowie einem Röhrchen für die Propellerwelle (Bowdenzug oder Spritzenkanüle) nichts erforderlich. Jeder kann sich diese Materialien leicht beschaffen. Die Bespannung erfolgt z. B. mit Seidenpapier o. ä. Damit entfällt die aufwändige Bespannmethode mit Rahmen. Für Workshops und Schulen ist das Modell bestens geeignet.

Mit der angegebenen Schwerpunktlage fliegt das Modell sehr stabil und dreht im Wohnzimmer seine Runden. Ich habe eine bebilderte Bauanleitung + Plan zweisprachig (deutsch/english) erstellt, siehe TS Infothek.

Einzig schwierige Übung ist das Einkleben der Propellerwelle wobei man genau den 45 Grad Winkel erreichen muss. Am besten hilft man sich mit einem 45 Grad Zeichendreieck, indem man den quadratischen Propellerholm mit einer Seite an die Flanke des Dreiecks legt und die Leiste senkrecht durchbohrt (ggf. mit einer Nadel). Sehr wichtig ist auch, dass die bespannte Seite des HLW unten liegt!

Ansonsten fliegt das Modell mit dem angegebenen Gummistrang von 0,85 bis 1,0 x 1 x 290 mm (für Modellgewicht 1,0 bis 1,2 g, bis zu 1500 Umdrehungen) unproblematisch. Für Flüge im Wohnzimmer/Klassenzimmer empfehle ich Gummistränge mit 0,3 g Gewicht, Länge 170 bis 190 mm).

Für Schulen stelle ich bei Interesse Materialsätze mit Antriebsgummi für je 5 oder 10 Modelle zur Verfügung: Heinz Eder (eder-h@arcor.de)

Lillflygarn Plan 5/2020

Lillflygarn Bauanleitung dt/en

Lillflygarn-Troubleshooting

 

Siehe auch auf Youtube unter „Bauanleitung Lillflygar’n“

 

 

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elektronische F1E Steuerung – Pläne & Anleitungen – UPDATE 6/22

Paul Seren hat im letzten Winter eine elektronische Magnetsteuerung entwickelt und gebaut. In ersten Feldversuchen hat sie ausgezeichnet funktioniert. Näheres siehe aus Thermiksense Ausgabe 1/22.

Die Daten zum selber Bauen stellt Paul kostenlos zur Verfügung, die fertige Steuerung kann auch gegen Bezahlung bei ihm erworben werden.

Siehe auch die 3D-Druck Datenbank für die 3D-Druckteile.

Beschreibung English, Download, 4 Seiten (460 kB)

Beschreibung Deutsch, Download, 5 Seiten (550 kB)

Ausführlicher Bericht Teil I aus TS 1/2022, Download, 4 Seiten (745 kB)

Beschreibung von Paul Seren

Liebe F1E-Begeisterte,

ich hoffe, Ihr seid alle gut in das neue Jahr reingekommen!

In den letzten Monaten und über die Feiertage hinweg habe ich aufgrund meines Vorruhestandes, dem Ende der Hauptsaison im Gleitschirmfliegen und dem eher schlechten Wetter endlich mal Zeit gefunden, um an meinen ersten Ansätzen zu einer elektronischen F1E-Steuerung anzuknüpfen. Meine erster Ansatz liegt schon 10 Jahre zurück – seit dem hat sich ja einiges weiterentwickelt: Insbesondere bei den Kosten für leistungsfähige Microprozessoren und Richtungssensoren.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das größte Problem war und ist, dass reine Magnetfeldsensoren prinzipiell nur bei horizontaler Ausrichtung brauchbare Richtungswerte liefern. Neigungen um die Längs-/Querachse führen zu deutlichen Abweichungen. Die ist vergleichbar mit der Situation, wenn der Magnet nicht ausgewuchtet gelagert ist und dann die Schwerkraft störend auf die Richtungsgenauigkeit einwirkt.
Mittlerweile gibt es nun eine Reihe von Sensoren, welche die Orientierung im Raum sehr gut auswerten und sogar die notwendigen trigonometrischen Rechnungen und Kalibrierungen in einer eigene Rechner-Einheit durchführen. Das Ergbnis ist ein lageunabhängiger Richtungswert, welcher gut für die Abweichungsmessung und Richtungs-Korrektur mit einem Servo genutzt werden kann.

Auf Basis eines solchen Sensors habe ich nun für Danielas und meine neuen Modelle eine solche Steuerung aufgebaut. Den Source-Code, den Schaltplan und das Platinenlayout habe ich auf github veröffentlicht – falls jemand Interesse hat, sich selber mit der Microprozessor-Programmierung zu beschäftigen. Prinzipiell wäre ich auch in der Lage, ein paar Einheiten zu bauen. Bei Interesse bitte einfach fragen (Mein „Ego“-Interesse in der Entwicklung lag mehr in der Lösungsfindung und weniger an einer kommerziellen Umsetzung).

Anbei ein paar Links und im Anhang ein paar Bilder zu meinem Ansatz.

Wir sind selber gespannt, wie die Steuerungen im „Feldeinsatz“ funktionieren werden.
Ich hoffe, wir sehen uns bald auf einem der F1E-Wettbewerbe!

Euer Paul

Linkliste zu Teil II aus TS 2/2022

In der Thermiksense 2/2022 ist der zweite Teil des Artikel von Paul Seren erschienen. Damit hilfreiche Unterlagen im WWW direkt aufgerufen werden können, hier die Linkliste zu diesem Beitrag.

• Übersicht von verfügbaren Arduino-Boards
Original-Arduino: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Arduino-Boards
Seeduino: https://wiki.seeedstudio.com/Seeeduino-XIAO/

• Arduino Software, Beispiel-Programme
https://www.arduino.cc/
https://www.arduino.cc/en/software

• Platinen-Auslegungs-Software:
https://www.autodesk.de/products/eagle/free-download

• I2C-Erläuterung
https://de.wikipedia.org/wiki/I2C

• Experimentier-Board/Anbieter:
https://de.elv.com/elv-steckplatine-801-400-kontakte-125905

• Platinenherstellung/Anbieter:
https://www.eurocircuits.de/

• Sensoren/Anbieter
https://www.makershop.de/sensoren/

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F1E-Kopfsteuerung elektronisch

Werner Michel schreibt über seine Erfahrung mit einer elektronischen F1E-Kopfsteuerung. Dabei geht er auch auf die „klassische“ Magnetsteuerung ein und zieht Vergleiche zwischen beiden Modellen. Aus Thermiksense 4/2019.

2 Seiten, Download (625 kB)

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Auslegung von F1E–Modellen

Dieter Siebenmanns Bericht „Auslegung von F1E-Modellen“ aus dem Heft 4/2016, in dem er Fragen wie „Welche Streckung, Modellgröße, Profilwahl, Ballastzugabe, Turbulenzmaßnahme ist am günstigsten?“ nach. Es werden Themen behandelt wie Struktur, Aerodynamik, Stabilität, Flug- und Sinkgeschwindigkeit, Gewichtsabschätzung, Profilwiderstand und Windmodelle.

8 Seiten, Download (626 kB)

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F1A- und F1E-Nurflügler

Michi Bleuer (SUI) stellt sein Konzept vor, aus einem Basismodell ein Nurflügler für den Hochstart und für den Hangflug zu machen. „SK“ werden in der Schweiz „Sonderkonstruktionen genannt, darunter fallen auch Nurflügel-Modelle.

15 Seiten, Download (4,2 MB)

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F1E mit elektronischem Kompass CMPS03

Claudio Bognolo und Michele Del Fabr: Diese Abhandlung zeigt, wie ein F1E Modell wirksam mit einem Zwei-Achsen Kompass gesteuert werden kann. In diesem Fall handelt es sich um ein Kompassmodul Devantech CMPS03, das zwei Magnetfeldsensoren KMZ51 von Philips Semiconductors verwendet. Kapitel: Erdmagnetfeld – CMPS03 – robotisches Kompassmodul – CMPS03 in einem F1E Modell – CMPS03 und das Kippen – Die „x-y-Rose“ – CMPS03 PWM Ausgang – elektronisches Mehrachsensystem.

16 Seiten, Download (470 kB)

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Bob Silfleets „Q3“

Eine Skizze mit Bildern und Maßangaben zu Bob Silfleets F1Q Modell aus NFFS Digital, mit dem er 2018 die Weltcup Wertung gewann. Siehe auch Thermiksense 2/2019.

2 Seiten, Download (368 kB)

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F1S = Freiflugklasse mit Spaßfaktor

Karl-Heinz Haase: Ein Elektroflugmodell mit 914,4 mm maximale Spannweite, 10 Sekunden Motorlaufzeit, 2 Zellen LiPo, 120 Gramm Min-destgewicht, Motorabschaltung und Thermik-bremse, keine weiteren Funktionen. Das sind die Rahmenbedingungen zum Experimentieren. Damit ist F1S zusammen mit der F1H–St die Klasse, bei der man mit Balsa, Kiefer und Fantasie leistungsfähige Modelle entstehen lassen kann. Karl-Heinz Haase beschreibt in diesem Artikel sein F1S-Modell.

3 Seiten, Download (1 MB)

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F1Q einfliegen

Mike Amthor: Wie fliege ich mein F1Q-Modell ein? Sehr anschaulich und praxistauglich beschreibt Mike Amthor in diesem Artikel seine Erfahrungen mit der Elektroklasse.

2 Seiten, Download (105 kB)

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Wurfgleiter Workshop

Von Ulrich Schmid – Württembergischer Ingenieurverband Bezirgsgruppe Alb-Neckar: Wir bauen einen Wurfgleiter – Anleitung für den Workshop. Wir möchten Wurfgleiter aus Depron bauen und einfliegen. Dazu müssen wir aber wissen, wie wir ein Flugmodell bauen müssen, dass es überhaupt fliegt.

34 Seiten, Download (4 MB)

Ergänzendes Material:

Wurfgleiter Maße (3 MB)

Schablonen Wurfgleiter (700 kB)

Wie bekommen wir ein Flugmodell zum Fliegen? (200 kB)

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Spaß mit Luftwellengleitern

Eine Broschüre mit Anleitung zum Selberbauen, herausgegeben vom Deutschen Museum Flugwerft Schleissheim und dem Luftsportverband Bayern e.V.. Technische Erklärungen und Beschreibungen zum Luftwellengleiter, wie und warum er fliegt.

25 Seiten, Download (2,2 MB)

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ZAUNKÖNIG Katapultgleiter

Walter Hach: Der ZAUNKÖNIG wurde speziell für Kinder und Einsteiger in die spannende Welt des Modellfluges entworfen. Das kleine Freiflugmodell wird mittels einer Gummischleuder – dem Katapult – auf enorme Höhen gebracht, die mit herkömmlichen Schleuderstarts von Hand nicht erreichbar sind. Das Ergebnis sind Flugzeiten bei optimalem Steig – Gleitflug Übergang von 40 – 50 Sekunden – NEU: Text und Plan überarbeitet. 0 Grad EWD, negative V-Form des Hoehenleitwerks.

4 Seiten, Download (863 kB)

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Kleber-Vergleichstest

In diesem Vergleichstest werden die Kleber „NiCe Model Cement“, „Bindulin Modellbaukleber“, „Bindan-P Propellerleim“ und „UHU-Hart“ in für den Flugmodellbau typischen Anwendungen und Konfigurationen qualitativ und quantitativ gegenüber gestellt und bewertet. Siehe auch den gekürzten Bericht in TS Ausgabe 3/21.

6 Seiten, Download (860 kB)

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Nachlaufdelle und Abwindfeld

Technische Ausarbeitung von Dieter Siebenmann-Peter zur Frage, welche Auswirkungen die zwei Phänomene bei Freiflugmodellen anstellen. Aus TS Ausgabe 4/20. Die Diagramme und Zeichnungen können in der PDF Variante des Berichts elektronisch vergrößert werden (je nach Programm).

5 Seiten, Download (1 MB)

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Leistungsflug mit Segelflugmodellen

Rudolf Lindner – Weltmeister für Segelflugmodelle 1954 und 1955
Im Leistungsmodellflug will man, entsprechend den geltenden Wettbewerbsbestimmungen, bei guter Flugstabilität ein Minimum an Sinkge-schwindigkeit erreichen. Dieser optimale Kom-promiss erfordert das systematische Erfliegen des Modells. Wie erfliegt man Höchstleistungen?

4 Seiten, Download (831 kB)

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Die Schmitzsche Aerodynamik der niederen Reynoldszahlen

Heinz Eder: Die Aerodynamik der niedrigen Reynoldszahlen wurde immer schon stiefmütterlich behandelt, da sie kaum in das Vorlesungsschema von Hochschulen passt. Im täglichen Leben treten Strömungsvorgänge bei niedrigen Geschwindigkeiten jedoch häufiger auf als vermutet. Es sind nicht nur Flugmodelle und Vögel, die sich im Bereich niedriger Strömungsgeschwindigkeiten bewegen, sondern auch Insekten, Computerlüfter, Golfbälle und Fahrradrahmen. Die Schmitzsche Aerodynamik aufbereitet von Heinz Eder.

5 Seiten, Download (968 kB)

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Capstrips und Epoxi

Manfred Koller beschreibt auf zwei sehr informativen Seiten, wie man Capstrips mit Epoxi aufkleben kann ohne dabei auf aufwendige Hilfsgerätschaften wie Vakuumpumpe etc. angewiesen zu sein. Auch für Nichtfreiflieger ein interessantes Thema!

2 Seiten, Download (986 kB)

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elektronische F1E Steuerung – Pläne & Anleitungen – UPDATE 6/22

Paul Seren hat im letzten Winter eine elektronische Magnetsteuerung entwickelt und gebaut. In ersten Feldversuchen hat sie ausgezeichnet funktioniert. Näheres siehe aus Thermiksense Ausgabe 1/22.

Die Daten zum selber Bauen stellt Paul kostenlos zur Verfügung, die fertige Steuerung kann auch gegen Bezahlung bei ihm erworben werden.

Siehe auch die 3D-Druck Datenbank für die 3D-Druckteile.

Beschreibung English, Download, 4 Seiten (460 kB)

Beschreibung Deutsch, Download, 5 Seiten (550 kB)

Ausführlicher Bericht Teil I aus TS 1/2022, Download, 4 Seiten (745 kB)

Beschreibung von Paul Seren

Liebe F1E-Begeisterte,

ich hoffe, Ihr seid alle gut in das neue Jahr reingekommen!

In den letzten Monaten und über die Feiertage hinweg habe ich aufgrund meines Vorruhestandes, dem Ende der Hauptsaison im Gleitschirmfliegen und dem eher schlechten Wetter endlich mal Zeit gefunden, um an meinen ersten Ansätzen zu einer elektronischen F1E-Steuerung anzuknüpfen. Meine erster Ansatz liegt schon 10 Jahre zurück – seit dem hat sich ja einiges weiterentwickelt: Insbesondere bei den Kosten für leistungsfähige Microprozessoren und Richtungssensoren.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das größte Problem war und ist, dass reine Magnetfeldsensoren prinzipiell nur bei horizontaler Ausrichtung brauchbare Richtungswerte liefern. Neigungen um die Längs-/Querachse führen zu deutlichen Abweichungen. Die ist vergleichbar mit der Situation, wenn der Magnet nicht ausgewuchtet gelagert ist und dann die Schwerkraft störend auf die Richtungsgenauigkeit einwirkt.
Mittlerweile gibt es nun eine Reihe von Sensoren, welche die Orientierung im Raum sehr gut auswerten und sogar die notwendigen trigonometrischen Rechnungen und Kalibrierungen in einer eigene Rechner-Einheit durchführen. Das Ergbnis ist ein lageunabhängiger Richtungswert, welcher gut für die Abweichungsmessung und Richtungs-Korrektur mit einem Servo genutzt werden kann.

Auf Basis eines solchen Sensors habe ich nun für Danielas und meine neuen Modelle eine solche Steuerung aufgebaut. Den Source-Code, den Schaltplan und das Platinenlayout habe ich auf github veröffentlicht – falls jemand Interesse hat, sich selber mit der Microprozessor-Programmierung zu beschäftigen. Prinzipiell wäre ich auch in der Lage, ein paar Einheiten zu bauen. Bei Interesse bitte einfach fragen (Mein „Ego“-Interesse in der Entwicklung lag mehr in der Lösungsfindung und weniger an einer kommerziellen Umsetzung).

Anbei ein paar Links und im Anhang ein paar Bilder zu meinem Ansatz.

Wir sind selber gespannt, wie die Steuerungen im „Feldeinsatz“ funktionieren werden.
Ich hoffe, wir sehen uns bald auf einem der F1E-Wettbewerbe!

Euer Paul

Linkliste zu Teil II aus TS 2/2022

In der Thermiksense 2/2022 ist der zweite Teil des Artikel von Paul Seren erschienen. Damit hilfreiche Unterlagen im WWW direkt aufgerufen werden können, hier die Linkliste zu diesem Beitrag.

• Übersicht von verfügbaren Arduino-Boards
Original-Arduino: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Arduino-Boards
Seeduino: https://wiki.seeedstudio.com/Seeeduino-XIAO/

• Arduino Software, Beispiel-Programme
https://www.arduino.cc/
https://www.arduino.cc/en/software

• Platinen-Auslegungs-Software:
https://www.autodesk.de/products/eagle/free-download

• I2C-Erläuterung
https://de.wikipedia.org/wiki/I2C

• Experimentier-Board/Anbieter:
https://de.elv.com/elv-steckplatine-801-400-kontakte-125905

• Platinenherstellung/Anbieter:
https://www.eurocircuits.de/

• Sensoren/Anbieter
https://www.makershop.de/sensoren/

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SIDUS Anleitungen

SIDUS GPS Pyxis

Hier die Anleitung für das SIDUS GPS System in der Übersetzung von Thomas Wiesiolek, Stand Mai 2019, V1.3

Originalversion, 6 Seiten, Download (464 kB)

Übersetzung, 6 Seiten, Download (279 kB)

 

SIDUS G2 F1B E-timer

Hier die Bedienungsanleitung für den SIDUS G2 F1B E-Timer in der Übersetzung von Thomas Wiesiolek, Stand November 2017, V1.14

6 Seiten, Download (405 kB)

In der Version V1.14 sind nicht alle Infos enthalten, deshalb wird dort bei einzelnen Punkten auf die frühere Version V1.11 verwiesen.

6 Seiten, Download (413 kB)

Für älteren Sidus F1B-Timer gibt es hier die Anleitung.

7 Seiten, Download (610 kB)

 

Sidus Bluetooth Box

Sidus Bluetooth Box Englisch

1 Seite, Download (269 kB)

Neu Oktober 2021 Sidus Bluetooth Box V1.2 Deutsche Übersetzung von Thomas Wiesiolek

2 Seiten, Download (514 kB)

Altitude App

6 Seiten, Download (1,11 MB)

 

Sidus microUSB LiPo-Akku Feldladegerät

FFelectronics – microUSB LiPo battery field Charger Übersetzung der Bedienungsanleitung Version V1.6 vom April 2018 ins Deutsche von Thomas Wiesiolek vom April 2021.

1 Seite, Download (216 kB)

3D-Druck Datenbank

Siehe auch Druckvorlagen in der Datenbank.

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M&K elektronischer Timer MTK9

Hier die Anleitungen für den elektronischen Timer MTK9 von M&K, für die RC-Bremse mit integriertem Umsetzer für die Funksignale (Höhe, GPS, …) und für die App zur Programmierung sowie Empfang und Darstellung der Signale vom Modell in den Übersetzungen von André Seifert, Stand November 2020.

Anleitung Timer, 6 Seiten, Download (300 kB)

Anleitung Funkbremse, 3 Seiten, Download (310 kB)

Anleitung App, 4 Seiten, Download (450kB)

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Moderne Zeitschalter – Vorträge vom Schweizer Freiflugseminar

Die modernen Zeitschalter waren das Schwerpunkt-Thema beim Schweizer Seminar.

Die elektronischen Timer von Roland Schlechter – Christian Gugger, die Folien hatte Roland Schlechter zur Verfügung gestellt.

30 Seiten, Download (2 MB)

Hier die Tabelle, wie Christian sein Modell programmiert hat.

1 Seite, Download (15 kB)

Black Magic von Roger Morrell – Michi Bleuer berichtete ausführlich darüber einschließlich der Vor- und Nachteile.

16 Seiten, Download (2 MB)

Favionics FX12 von Gorskiy/Limberger – war das zweite Thema von Michi Bleuer.

10 Seiten, Download (1 MB)

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Modellbeschriftung und Lizenz

Hinweise zu diesen Themen, die immer wieder Fragen aufwerfen, so auch, dass man ab 1.1.2022 bei allen internationalen Wettbe-werben nicht mehr die Wahl zwischen der nationalen FAI-Lizenznummer und der FAI-ID für die Beschriftung des Modells hat. Beitrag von Bernhard Schwendemann aus TS 4/21.

2 Seiten, Download (381 kB)

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Info zum EuroFly 2021

Organisator Walter Eggimann schreibt dazu:

In Abweichung zu den früheren euroflys müssen aufgrund der Corona-Einschränkungen folgende Änderungen vorgenommen werden:

  • Um möglichst alle Einschränkungen berücksichtigen zu können, steht für die Registrierung vom 25.9. bis 7.10 ein Zeitfenster offen.
  • Am 8.10 wird über eine Durchführung oder Absage beschlossen.
  • Wenn der eurofly durchgeführt werden kann, muss das Startgeld anschliessend bis am 15.10 auf dem in der Ausschreibung aufgeführten Konto einbezahlt sein.
  • Falls der eurofly infolge weiterer Corona-Massnahmen nach dem 15.10. wider Erwarten abgesagt werden muss, können die einbezahlten Startgelder nicht mehr zurückerstattet werden.
  • Ausnahmen sind nicht möglich.
  • Das Bankett kann definitiv nicht stattfinden.

Walter hatte zum Thema „Rückzahlung bei Absage“ auch darauf hingewiesen, dass durch den späten Zahltermin das Risiko, dass es danach noch eine Absage geben sollte, sehr gering ist. Ausserdem erwähnte er die recht hohen  Vorlaufkosten für den Weltcup. Ein Übertrag in die Zukunft gehe auch nicht, da 2021 wohl der letzte EuroFly sein wird.

 

 

 

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Kompetenznachweis A1/A3 – Ja oder nein? / Auswirkung der EU-Anpassung

Kompetenznachweis A1/A3 – Ja oder nein? / Auswirkung der EU-Anpassung

Eine sehr hilfreiche Information des DAeC

Mitte April haben alle Verbandsmitglieder, die Ihre Daten zur Registrierung beim Luftfahrtbundesamt (LBA) bereitgestellt haben, Ihren Account beim LBA erhalten und können Ihre eID abrufen. Beim Öffnen der Seite wird man darauf hingewiesen, dass der Kompetenznachweis A1/A3 noch nicht abgelegt wurde. Aber brauchen Verbandsmitglieder diesen neuen Kompetenznachweis überhaupt? Ein Überblick!

Kein Kompetenznachweis A1/A3 für Verbandsmitglieder erforderlich

Für den Flugbetrieb innerhalb des Verbandes gibt es in der neuen EU-Drohnenverordnung eine Ausnahme. Verbandsmitglieder profitieren von der Übergangsregelung (Art. 21 (3) DVO (EU) 2019/947), die sie bis zum 31.12.2022 berechtigt, ihren Flugbetrieb zu Sport- und Freizeitzwecke weiter vollumfänglich nach bisher gültigem Luftrecht zu durchzuführen. Das gilt sowohl auf dem Modellfluggelände als auch auf der grünen Wiese – aber jeweils nur für Mitglieder eines Modellflugverbandes. Somit bleiben für Verbandsmitglieder auch der Kenntnisnachweis (https://www.kenntnisnachweis-modellflug.de) nach § 21e LuftVO bzw. bisher anerkannte Luftfahrerscheine und -lizenzen gültig.

Gewerbliche Nutzer fliegen nicht „im Rahmen des Verbandes“

Gewerbliche Nutzer von Drohnen profitieren nicht von der o.g. Sonderregelung und müssen ihre Fluggeräte in der Offenen Kategorie betreiben. Sie haben daher den Kompetenznachweis beim LBA zu absolvieren.

Wie geht es 2023 weiter?

Der DAeC hat bereits ein umfangreiches Konzept zur Umsetzung der EU-Verordnung für den Verband erarbeitet und dieses in den „Standardisierten Regeln für Flugmodelle (StRfF)“ zusammengefasst. Bis zum 31.12.2022 wird auf dieser Grundlage eine Betriebserlaubnis (nach Art. 16 der DVO) mit dem in Deutschland zuständigen Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) bzw. dem Luftfahrt Bundesamt (LBA) verhandelt, die dann für alle Mitglieder des Verbandes gilt. Der Inhalt dieser Betriebserlaubnis wird aller Wahrscheinlichkeit nach die „Best Practice“ des Modellfluges zur Grundlage haben, wie sie seit Jahren ohnehin von den Modellfliegern anerkannt und angewendet wird.

Und im Ausland?

Wenn man sein Hobby nun auch im europäischen Ausland ausüben möchte, spricht einiges dafür, den Kompetenznachweis A1/A3 zu absolvieren. Warum?

Zwar kann es nach den Regelungen des anderen EU-Landes insbesondere in der o.g. Übergangszeit bis 31.12.2022 sein, dass ausländische Gäste den Kompetenznachweis A1/A3 nicht benötigten. Dies ist aber nur mit Detailwissen der rechtlichen Voraussetzungen möglich zu beurteilen. Sicherer ist, auf die sog. Offene Kategorie auszuweichen. Die Offene Kategorie ist bekanntlich in allen EU-Mitgliedsstaaten anwendbar. Um sein Fluggerät in der offenen Kategorie betreiben zu dürfen, muss man den Kompetenznachweis A1/A3 absolviert haben. Dieser Kompetenznachweis berechtigt dann, Flugmodelle und Drohnen bis 25kg Startmasse in der gesamten EU betreiben zu dürfen. Natürlich sind gegebene Flugverbotszonen zu beachten. Die Höhenbegrenzung der Offenen Kategorie beträgt 120m über Grund (AGL) und ist somit für die breiten Facetten des Modellflugs nur bedingt geeignet. Außerdem muss ein Mindestabstand von 150m zu unbeteiligten Personen eingehalten werden, was mitunter schwierig sein kann. Dennoch ist die Offene Kategorie zur Zeit die einzig sichere Möglichkeit, Modellflug im europäischen Ausland zu betreiben, ohne sich mit erheblichen Aufwand mit den jeweiligen Landesregelungen auseinandersetzen zu müssen. Modellflieger, die den Kompetenznachweis für den Flugbetrieb im Ausland absolvieren möchten, sollten das zeitnah tun. Zur Zeit gibt es noch keine Kostenverordnung in Deutschland, sodass der Kompetenznachweis zur Zeit noch kostenlos beim LBA erhältlich ist. Voraussichtlich ab Sommer wird der Nachweis kostenpflichtig.

Mitgliedsstaaten haben Aufgabe

Die Offene Kategorie eignet sich beispielsweise aufgrund der Höhenbegrenzung auf 120m nur bedingt für einige Klassen des Modellflugs. So werden in den kommenden zwei Jahren in den Mitgliedsstaaten der EU, wie auch in Deutschland, Betriebserlaubnisse für den Modellflug (teilweise ebenfalls nach Artikel 16 der DVO) erteilt werden. Schon heute werden Gespräche beispielsweise mit dem ÖAeC in Österreich geführt, um möglichst gleichlautende Regeln für den Modellflug erreichen zu können. Auch Gespräche mit anderen Verbänden der Mitgliedsstaaten stehen an.

Fazit

Nur Modellflieger, die in den kommenden zwei Jahren Modellflug im europäischen Ausland betreiben wollen oder ihr Fluggerät gewerblich betreiben, kann empfohlen werden, den Kompetenznachweis A1/A3 beim LBA absolvieren. Ob er wirklich die einzige Möglichkeit ist, muss im Einzelfall ggf. vorort geprüft werden, was durchaus aufwändiger sein kann. Für den verbandsorganisierten Modellflieger, der sein Hobby in Deutschland zu Hobby- und Freizeitzwecken ausübt, ist der Kompetenznachweis jedenfalls nicht erforderlich – egal, ob auf einem zugelassenen Modellfluggelände oder „auf der grünen Wiese“ geflogen wird. Der Kenntnisnachweis nach § 21e LuftVO gilt für Verbandsmitglieder weiterhin.

 

EU-Anpassungen des Luftverkehrsgesetzes endlich geschafft …

Sie hat sich gelohnt, die viele Arbeit mit teilweise sehr kurzen Kommentierungsfristen zum ursprünglichen Gesetzesentwurf am Jahresende. Und auch die Lobbyarbeit in der Folge bis Anfang Mai. Alle Beteiligten im DAeC sind sehr zufrieden.

Nachdem am 06. Mai 2021 der Bundestag den Gesetzesentwurf zur Anpassung des Luftverkehrsgesetzes und verschiedener Luftverkehrsverordnungen in Deutschland an die Europäische Durchführungsverordnung 2019/947 (sog. „EU-Drohnenverordnung“) verabschiedet hatte, folgte nun am heutigen Tag, 29. Mai 2021, auch die Zustimmung des Bundesrates. Das Gesetz bedarf jetzt lediglich noch der Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten und der Verkündung im Bundesgesetzblatt. Dann ist es in Kraft.

Speziell für den Modellflug enthalten die Bestimmungen der neuen Luftverkehrsordnung zwei Paragraphen: § 21f und § 21g LuftVO. Danach werden für den zukünftigen verbandsorganisierten Modellflug sog. „verbandsinterne Verfahren“ die Basis sein, die solche Modellflugverbände „etablieren und risikobasiert fortentwickeln“ dürfen, die dafür eine Genehmigung nach Art. 16 Abs. 1 und 2 lit. b der EU-Drohnen-verordnung erteilt bekommen. Diese gesetzlichen Regelungen entsprechen in sehr weiten Teilen den Anregungen und Vorschlägen, die die Bundeskommission Modellflug in das Gesetzgebungsverfahren einbringen durfte.

 

Der verbandsorganisierte Modellflug hat in Deutschland somit eine sehr gute gesetzliche Plattform bekommen. Für die beiden großen Modellflugverbände in Deutschland gilt es nun, jeweils die entsprechende Betriebsgenehmigung zu beantragen. In diesem Rahmen werden die „verbandsinternen Verfahren“ für den Betrieb von Flugmodellen mit der Genehmigungsbehörde „verhandelt“ werden. Die Bundeskommission Modellflug im DAeC hat einen Großteil der diesbezüglich erforderlichen Vorarbeiten bereits geleistet: Die Standardisierten Regeln für Flugmodelle (StRfF) beschreiben die sichere Durchführung des Modellflugs in all seinen Facetten, wie dies seit Jahrzehnten in Deutschland sowohl auf der grünen Wiese als auch auf Modellfluggeländen der Fall ist. Gleichzeitig werden diese „verbandsinternen Verfahren“ an den aktuellen technischen Stand angepasst und entsprechend der aktuellen „best practice“ fortentwickelt.

Heute ist erst einmal ein Tag der Freude – haben doch sehr viele Vorschläge des DAeC den Weg in dieses Gesetz gefunden!

Was bedeutet das für uns Modellflieger?

Nachdem wir verbandsmäßig fliegen, ändert sich für uns bis 31.12.2022 nichts. Bis dahin gelten für uns die bisherigen Regeln.  Innerhalb dieser Frist muss nun der DAeC eine sog. Betriebserlaubnis nach Art. 16 der EU-Durchführungsverordnung 2019/947 beantragen.

Bei der Entstehung der Standardisierten Regeln für Flugmodelle (StRfF) haben die Modellflug-Sport-referenten in Bund und Ländern sowie die Vorstände von einzelnen Flugmodellvereinen aktiv mitgewirkt und ihren Erfahrungsschatz eingebracht.

BuKo Modellflug im DAeC

 

 

 

 

 

 

 

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