Vom 25. Juli bis 2. August findet in Prilep (Nord Mazedonien), die Europameisterschaft der Senioren in den Klassen F1ABCQ und die Weltmeisterschaft der Junioren in den Klassen F1ABPQ statt.

Hier im Blog wird direkt berichtet.

Bilder von der ganzen Mannschaft.

Link zu den Ergebnissen mit aktuellen Updates während der Wettkämpfe:

Junioren WM

Senioren EM

Zum Abschluß die Ergebnis-Übersicht

Zum Abschluß des Blogs die Ergebnisse der Junioren-Weltmeisterschaft und der Europameisterschaft zusammen gefaßt.

Vielen Dank an Alle, die so regelmäßig und ausführlich den Blog gefüttert haben, vor allem Wibke Seifert, Guadalupe Gozalo Aguete, Lars Rink. Und besten Dank an Nick Finke, der die  Erlebnisse auf dem Feld rasch auf unsere Webseite gebracht hat.

 

Junioren-Weltmeisterschaft

F1A-Junioren (53 T.)
1             Roie Treiwis                                                   ISR

15          Lars Rink                                                         GER

27          Carlos Lammersmann Gozalo                    GER

28          Adrian Drelse                                                 GER

46          Carina Lammersmann Gozalo (F)              GER

F1A-Junioren Mädchen (15 T.)
1             Maya Teodora Tutelea                                 ROU

12          Carina Lammersmann Gozalo                    GER

F1A-Junioren Teams (17 T.)

1             Czech Republic                                              CZE

6             Germany                                                         GER

 

F1B-Junioren (31 T.)

1             Elouan Rigault   FRA       

9             Carlos Lammersmann Gozalo                    GER

18          Matthias Tanner                                            GER

24          Lara Maria Horak (F)                                     GER

30          Carina Lammersmann Gozalo (F)              GER

F1B-Junioren Mädchen (9 T.)

1             Xiangxue Ji                                                     CHN

9             Carina Lammersmann Gozalo                    GER

F1B-Junioren Teams (11 T.)

1             China                                                                CHN

6             Germany                                                         GER

 

F1P-Junioren (13 T.)

1             John Kim                                                         USA

F1P-Junioren Mädchen (4 T.)

1             Xiangyun Ji                                                     CHN

F1P-Junioren Teams (4 T.)

1             USA                                                                  USA

 

F1Q-Junioren (23 T.)

1             Georg Leomar                                               EST

F1Q-Junioren Mädchen (9 T.)

1             Meital Zayats                                                 USA

F1Q-Junioren Teams 87 T.)

1             Estonia                                                            EST

 

Junior World Championship class F1 Challenge 2026

1             USA

 

Europameiserschaft

F1A (81 T.)

1             Tapio Hanhilammi           FIN

9             Dominik Andrist               SUI

22          Ron Assmuss                     GER

23          Lauri Malila                       SUI

29          Stefan Richter                   GER

44          Frank Adametz                 GER

69          Daniela Seren (F)             E/C GER

F1A Frauen (10 T.)

1             Tereza Vosejpkova          CZE

7             Daniela Seren                   E/C GER

F1A Teams (25 T.)

1             Croatia                               CRO

5             Germany                            GER

21          Switzerland                        SUI

 

F1B (68 T.)

1             Jes Nyhegn                                       DEN

12          Bernhard Schwendemann            GER

13          Andreas Gey                                    GER

22          Alfred Andrist                                  SUI

25          Lara Maria Horak (F)                      GER

47          Dominik Andrist                              SUI

51          Stanislav Babakaev                        GER

57          Urs Muntwyler                                SUI

F1B-Frauen (5 T.)

1             Lara Maria Horak                           GER

F1B Teams (25 T.)

1             Israel                                                 ISR

2             Germany                                           GER

16          Switzerland                                       SUI

 

F1C (37 T.)

1             Vasyl Zosymenko                            UKR

4             Claus-Peter Wachtler                    GER

16          Daniel Seifert                                   GER

31          Philipp Seifert                                  GER

F1C Frauen (1 T.)

1             Szonja Bauer (F)                              HUN

F1C Teams (15 T.)

1             Ukraine                                             UKR

2             United Kingdom                             GBR

3             Germany                                           GER

 

F1Q (32 T.)

1             Franco Gradi                                    ITA

3             Andre Seifert                                   GER

12          Jens Stemmler                                 GER

16          Paul Seren                                        GER

20          Daniela Seren (F)                            GER

21          Urs Muntwyler                                SUI

F1Q Frauen (3 T.)

1             Daniela Seren                   GER

F1Q-Team (12 T.)

1             Israel                                   ISR

2             Germany                            GER

11          Switzerland                        SUI

 

European Championship class F1 Challenge 2026

1             Germany

 

Anmerkung: Die Titel Weltmeister/in bzw. Europameister/in werden nur vergeben, wenn mindestens 4 Teilnehmer/innen aus mindestens 4 Nationen am Start waren.
Die „Europameisterschaft“ ist keine „Senioren“-Meisterschaft, sie ist offen für jedes Alter. Gilt ebenso für eine „Weltmeisterschaft“.

 

Die kompletten Ergebnisse gibt es übersichtlich auf der Seite von Ian Kaynes:

https://www.freeflightnews.org.uk/champs/ch26/ff26.htm

 

 

Prilep und Ausflug

In Prilep fand vor 4 Jahren schon mal eine EM statt, vor zwei Jahren war hier die Junioren-WM. Und nun 2026 eine Kombination von EM und Junioren-WM.

Prilep hat rund 65 000 Einwohner und liegt südlich von Skopje, ganz grob in der Mitte zwischen der Nord-Mazedonischen Hauptstadt und den Ohrid-See, der vom Tourismus geprägt ist. Die Autobahn Richtung Griechenland reicht inzwischen weiter, aber noch nicht ganz bis Prilep. Die weiterführende Schnellstraße wird jetzt zur Autobahn ausgebaut. Von Fluggelände aus sieht man permanent die Staubwolken hinter den Bau-LKWs auf der Schotterpiste. Eine Zugverbindung gibt es auch (von Skopje nach Bitola), inzwischen mit modernen Wagen, aber die alten Schienen erlauben nur langsame Fahrt. Der Linienbus von Skopje braucht 2 ½ Stunden, kostet rund 8 Euro. Auffallend ist der neue, moderne Busbahnhof mit klimatisierter Wartehallen, Imbiss, überdachten Bussteigen, …

Tabakanbau und Marmorsteinbrüche prägen die Stadt. Überall sind Tabakfelder, wenn wir morgens in der Frühe vor 6 Uhr auf den Platz fahren, sind die Bauern schon bei der Tabakernte. Im Umland und selbst in der Stadt stehen überall die Hürden zum Trocken der Blätter, die dann in der großen, örtlichen Tabakfabrik verarbeitet werden. Auf der Zufahrtsstraße nach Prilep bremsen die schweren Marmor-Lastwagen den Verkehr aus. Und eindrucksvoll sind die Tieflader, beladen mit großen Marmorblöcken – sie sehen gar nicht voll beladen aus, aber der Marmor ist so schwer. Er geht überwiegend zur Verschiffung nach Griechenland.

In den letzten Jahren haben sich einige, vor allem ausländische, Firmen angesiedelt mit großen, modernen Anlagen. Morgens stehen die Arbeiter/innen am Straßenrand, sie werden von ihren Firmenbussen zur Arbeit gebracht. Es gibt aber auch einige, ältere Industrie-Ruinen.

Nicht zu übersehen sind die Melonenverkäufer. An vielen Stellen der Stadt stehen Traktoren mit Anhängern, hoch beladen, vor allem mit Wassermelonen.

Auf dem Weg zum Fluggelände kamen wir an der Müllkippe von Prilep vorbei. Und meist saßen viele Störche oben am Rand, in konstantem Abstand aufgereiht. Als wir Zeit hatten, anhielten und zum Fotografieren das offene Gelände betraten, kam ein Zerberus, der uns deutlich machte, dass wir gehen und nicht fotografieren sollten … Hoffentlich haben sich die Störche mit den Abfällen nicht die Mägen verdorben. Störche sind hier allgegenwärtig. Manchmal kreisten sie in Scharen über dem Fluggelände, mal zogen sie in großer Höhe durch.

Zur Geschichte schreibt Wikipedia: „Die Stadt liegt am Fuße der Burg Markovi Kule des legendären serbischen Königs Marko Mrnjavčević, auch bekannt als Kraljević Marko, um den sich viele Mythen ranken. Darin ist König Marko als weiser Herrscher und Kämpfer gegen die Türken dargestellt. Die bewegte Geschichte Prileps spiegelt sich heute im alten Uhrturm, der einst ein Kirchturm war, in einer halb verfallen Moschee aus osmanischer Zeit und einer restaurierten Mauer im Park vor dem Rathaus. Dabei handelt es sich um eine Mauer eines Gefängnisses aus osmanischer Zeit.“

Die hier zitierte Mauer bildet die Kulisse für die Eröffnung der Meisterschaft. Die Innenstadt ist sehr lebhaft, viele Kneipen, Restaurants etc. Viele kleine Lädchen, die lange Öffnungszeiten haben. Was auffällt, die Gehwege dienen in erster zum Parken der Autos, dann zum Tabak zu trocken und wenn dann noch Platz ist für die Fußgänger. Noch die Besonderheit: „Ampeln“ für die Handy-fixierten Jugendlichen: LED-Steifen am Markplatz im Boden vor den Überwegen, damit man ohne den Kopf zu heben „grün“ und „rot“ erkennen kann.

Nordmazedonien hat 1,8 Mill Einwohner und ist ein Vielvölkerstaat, nicht nur Mazedonier leben hier. Das hatte in den Vergangenheit immer wieder zu Streitigkeiten geführt. Christen und Muslims vertragen sich hier recht gut. Dass Preisniveau für Lebensmittel ist niedrig, mit 10 Euro kommt man beim Essen weit. Im Café ein Espresso 0,8 Euro und Eis pro Kugel auch 0,8 Euro. Muss aber in Relation zum Einkommen gesetzt werden. Hierzu fand ich keine passenden Zahlen. Aber in Index, der nicht nur das Finanzielle berücksichtigt, bewertet Mazedonien ähnlich wie Rumänien und Bulgarien.

 

Ein paar Eindrücke von Prilep (nicht alle Fotos sind von mir)

Und ein paar Eindrücke von der Rundfahrt am Sonntag über Bitola, am Prespasee entlang, durch den Naturpark über die Berge zum Ohridsee und wieder zurück auf nördlicher Route:

Siegerehrung der Junioren-WM und der Senioren-EM

Die Siegerehrung – immerhin waren es 26 Ehrungen: Junioren/Senioren, Gesamt/Frauen/Teams und die Gesamtteams (Challenge) WM und EM.

Bilder zu Prilep und ein Abschluß folgen.

F1Q-Junioren und F1C – Stechen

Ein Foto-Rückblick auf das Stechen der F1Q-Junioren und der F1C-Senioren – am Sonntag Morgen um 6 Uhr.

F1Q-Junioren und F1C – Nachtrag

Ein Foto-Rückblick auf die F1Q-Junioren und die F1C-Senioren.
Das Stechen F1Q-Junioren und F1C-Senioren folgt, ebenso Fotos von Prilep und Umgebung.

F1B-Junioren – Nachtrag

Ein Foto-Rückblick auf den F1B-Junioren-Tag, vor allem vom Stechen.
Bilder vom F1C / F1Q-J-Tag und zu Prilep folgen demnächst.
Heute (Sonntag) ist zunächst mal Ausflug.

F1Q Junioren + F1C Senioren Tag

Stechen in F1C auf 10min Flugzeit

5:41 Uhr und 17°, gefühlte -17, sprich es ist feucht und kalt. Eigentlich wunderschön, wenn es nicht der zehnte morgen in Folge wäre, den wir auf dem Acker stehen. Alles ächzt und tut weh, aber die Stimmung ist immer noch hervorragend und mal mindestens das halbe Team ist hier draußenj.

5:45 Uhr, Motorläufe zur Probe, Probestarts, und einer von Slava misslingt sehr. Genau wie gestern bei Daniel in der einen Runde gingen nach dem Motorlauf die Flächen nicht auf, und genau wie Daniel gestern bremst Slava das Modell dann auf dem Weg nach unten mit dem Ergebnis, dass die Flügel zum Rumpf hin einschlagen und das ganze Ding in V-Form zu Boden kracht. Kein guter Start für diesen Morgen, und es schmerzt immer wieder, den Materialverschleiß zusehen.

Das Stechen läuft. Ein Ukrainer ist in der Luft, Claus-Peter wechselt noch die Kerze, weil der Motor nicht kommt. Der Pole ist auch in der Luft.
Slava startet.

Claus-Peters Motor läuft trotzdem nicht an. Einmal kurz, kommt aber nicht auf die richtige Drehzahl und bricht wieder ab. Sieben Minuten Arbeitszeit, das haben wir
auch diskutiert oder tun es jetzt nach Ende des Steens, 7 Minuten Arbeitszeit sind einfach verdammt wenig. Denn irgendwann werden die Sekunden runter gezählt und nichts geht mehr. Dann wird abgeblasen. So auch leider bei Claus-Peter.

Die Starts und die Flüge der anderen, die wir dann sehen haben, waren nicht außergewöhnlich, sie waren einfach dem ruhigen Wetter entsprechend, und Micha sagt, er hätte den gestern übrig gebliebenen Schnaps vielleicht doch mit aufs Feld bringen sollen heute Morgen.

Schade. Die alte Geschichte, die Motoren von C morgens zum Laufen zu kriegen.

Slava und der andere Ukrainer haben exakt die gleiche Zeit geflogen, genau 408 Sekunden, also knapp unter 7 Minuten. Jetzt werden die Altimeter ausgelesen, um die exakten Flugzeiten miteinander abzugleichen und festzustellen, ob ein weiteres Stechen geflogen werden muss. Der Pole ist Dritter, Klaus Peter vierter der Gesamtwertung.

Auch wenn das jetzt echt enttäuschend war, sollten wir die Leistung des C Teams gestern nicht vergessen. Ein dritter Platz bei den äußerst schwierigen Bedingungen ist eine sehr gute Leistung. Glückwunsch dem ganzen Team!

7. Durchgang

Siebter Druchgang
Kaum noch ruhige Momente, Wind ist immer da. Und wenn er einen Moment nicht da ist, ist es nicht, dass der da ist.

Als wir endlich einen Moment haben, starte den Motor nicht von Klaus Peter, Dani zieht vor.

Noch kein einziger Start in diesem Durchgang nach 14 Minuten

Ungarn geht, aber der Wind fehlt.
Jetzt kommt der Wind und Dani soll starten. Tut es auch, leicht verzögert, das Feld ist schon weg. Der Start ist gut und das Modell steht nach dem Übergang für gefühlte der 30 oder 40 Sekunden einfach im Wind. Steht und steht bevor es jetzt einkreist. Sehr schnell ist es allerdings in dem tückischen hinteren Feld, wo es uns oft zersäbelt hat. Wir werden sehen. Jetzt steht es schon wieder? fliegt dann einen weiteren Kreis, ist von hier schon auf der Höhe der Baumkante, hält sich dort, dann über den Feldern. Da kriegt da was fliegt immer noch. Vollin geringer Höhe aber voll.

Claus-Peter jetzt.

Wärme, warten, lange. Veronika geht zwischendurch schon weg, weil es kaum auszuhalten ist.
Dann ein Versuch, doch der Motor geht nicht gut an. Dann doch, doch wir brechen ab, die Luft ist durch.

Neuer Versuch in diesem unruhigen Wetter und der Motor startet gut. Claus-Peter startet, aber der Motor geht nicht aus. Wir sehen das Modell mit laufendem Motor in einer riesigen Kurve hinter uns ins Feld schlagen. Überläufer, und Klaus Peter geht noch mal mit dem zweiten Modell. Der Motor lief 33 Sekunden.

Mein Micha motiviert Claus-Peter in kurzen klaren Worten mit Blick auf die Ergebnisliste jetzt bloss nicht die Flinte neben seinem Flieger auch noch in Korn zu werfen, und CPW schüttelt sich kurz und packt das Ding dann an.

Philipp inzwischen an der Startstelle.
Motor geht an und Philipp startet gut. Micha und Micha sehen aber gleich, wir waren viel zu früh und die Höhe ist nicht schön. Der Flieger marschiert aber hinter der Thermik her, fliegt ganz rechts rüber und sucht sich was.

Derweil hält Veronika das Ersatzmodell oder Zweitmodell und Claus Peter kommt an den Start.

Derweil fängt Philipps Flieger die üblichen Turbulenzen an, dass man nicht weiß, unterschneidet er oder will er steigen. Manchmal macht er beides kurz hintereinander. Eine Weile verliere ich ihn aus dem Auge, finde ihn dann aber weit rechts, vor den Bergen nur zu erkennen, wenn er blitzt. Die Höhe ist nur noch lala. Er dreht noch mal nach links, fliegt Strecke und geht dann bei 2 Minuten 47 zu Boden. Trotzdem bei diesen Verhältnissen eine gute Zeit.

KCaus Peter wieder an der Startstelle, noch 21 Minuten.

Dani hat das gesteckte Modell und kommt damit zurück.

Claus-Peter neuer Startversuch, aber der Motor startet nicht, Schlauchabbruch. Startabbruch.

Noch 17min

11min

Und dann habe ich aufgehört sowohl zu denken wie auch zu schreiben. In kurzen Worten und vielen Schritten hin und her zwischen Starstelle und Arbeitsplatz bei den Zelten hat Claus-Peter es geschafft, bei 64min und 56sek zu starten, das Modell also freizugeben – Andreas Rink hatte im Feld die Rundenzeit mitgestoppt. Kaum ist der Motor aus, kommt die Tröte.
Und das Drittmodel fliegt voll, Claus-Peter ist mit drei anderen in Stechen 💪🏻

6. Durchgang

Sechster Durchgang. Claus Peter verlässt die Startstelle wieder, weil mit einem Ohr etwas nicht stimmt. Dani macht sich startbereit. Viel Wind noch immer. Drehend.

Phil ist mit Modell an der Startstelle um nachzurücken.

Dani will starten, aber sie ziehen es doch nochmal zurück.

Großes warten, dann startet Daniel.
Sie wählen einen Moment, wo eigentlich alles passt, aufheizen, Ablösung und doch ist es von Anfang an nichts. Nichts da. Ich glaube keine 2 Minuten, 118 oder so

Philipp wartet.

Und verlässt die Startstelle wieder, weil Claus-Peter kommt.

Dani 102 höre ich jetzt.

Ein Modell neben uns hat gerade gesteckt. Ich glaube das war Ungarn, ja, jetzt sehe ich den Rückholer. Und der Israeli hat im gleichen Flug wie Dani daneben gelegen. Vielleicht hat er ein paar Sekunden mehr, aber ist genauso abgesoffen wie er. Die ukrainische Frau, die mitfliegt, hatte vor zwei Durchgänge einen Nuller. Sie war im letzten Moment mit ihrem pinken Modell zur Startstelle gerannt, aber genau da wurde der Durchgang abgeblasen. Es ist also wirklich durchaus anspruchsvoll, ein ganzes Team durchzukriegen.

CPW bereit und wartet.

Geht
Die Ablösung sehr stark, und er hängt voll drin und ist voll.

Phil jetzt noch und viel Wind zieht durch.
Motor an und dann doch wieder abgebrochen, weil der Bart durch ist. Wir warten.

Philipp startet schließlich, der Motor lief nicht gut an, Micha sagte Zündkerzen, und Dani wollte schon neue holen, da lief der Motor aber doch rund. Der Start aber nicht gut, der Wind dreht ständig, und es ist schwierig, die richtige Startposition zu finden. Der Flieger versetzte, weil der Wind plötzlich wieder seitlich kam. Hat stark genickt beim Übergang und konnte nicht mehr gehalten werden. Etwas über 1 Minute.

Korrektur zum dritten Durchgang. Ich hatte bei Philipp aufgeschrieben 119 Sekunden. Es waren aber nur 79. Wahrscheinlich haben sie eins 19 gesagt ich habe gedacht 119 Sekunden. Es war aber 1 Minute, 19.

Claus Peters Modell im Stacheldratzaun, der von Huden bewacht wird, und mit den hiesigen Hunden ist nicht zu spaßen. Ron ist wohl da, Enrico auch, wenn ich das richtig mitbekommen habe, und jetzt höre ich, dass Stanisłav die Hunde bespaßt haz und auch Pferde, während die anderen das Modell bergen wollen. Von Stangen war auch die Rede.

Und ich habe gerade von dem Ungar gehört, Bauer, dass dem Modell im Flug von einer starken Böe die Ohren eingedrückt wurden, und das Modell kreiste runter wie ein Korkenzieher. Dann gab der Wind es wieder frei, Ohren auf und es fliegt Max.

Danach im Flug hat er besagtes Modell allerdings gesteckt und hört jetzt auf, weil er kein Modell mehr hat.

5. Durchgang

Fünfter Durchgang
Ich habe gerade Per Findahl getroffen, ohne T-Shirt und mit Verband um die Brust, weil er sich gestern fast selbst abgeschossen hat, als der Strang riss. Er hat wahnsinnig Glück gehabt, das hätte im wahrsten Sinne auch ins Auge gehen können. Und selbst der Bluterguss auf der Brust ist schlimm genug.

Auch habe ich Team China an der Fressbude getroffen, wo ich ein isotonisches Getränk eingeworfen habe und amüsiert feststellte, dass Team China tütenweise jenes isotonische Getränke gekauft hat neben jeder Menge Limo für ihre Jugendlichen.

Claus-Peter betankt. Spricht mit Micha Thermik ab, der Wind ist da, aber dann ist es schon zu spät. Wir warten.
Dani mit Modell an der Startstelle, startbereit.

Eine gute Ablösung, die das Feld bereit ist anzunehmen, einige gehen schon hoch. Auch Claus Peter möchte, aber der Motor geht nicht an. Relativ schnell entscheidet er abzubrechen, Daniel meldet sich an.

Gibt an, dass er die Thermik eher früher wissen will als später, weil er den Motor noch wird einstellen müssen, wenn er erst mal läuft.

Motor lief jetzt besser, hat nach oben raus aber wieder gestottert. Dani hat auch leicht nach rechts weggegeben meiner Meinung. Hängt aber gut drin. Ich kann ausatmen.

2 Minuten hat er schon, aber das müsste jetzt reichen. Tut es auch.

Claus-Peter steht schon wieder an der Startstelle.
29 Minuten sind rum.

Mittlerweile kommt die Strömung die Startlinie runter und das hilft uns. Wir können an den Sonnenschirmen der Zeitnehmer sehen, wann die Ablösung kommt, können sie auf uns zukommen sehen und Claus-Peter ist bereit. Hat nicht so gut weggegeben weil nach rechts, vielleicht war das aber wirklich auch der Wind. Sicheres Ding.
Voll.

Phil jetzt noch.

Nicht ganz gerade weggegeben und wieder ein enormer Nicker nach dem dem Übergang. Modell hat sehr schnell an Höhe verloren, und in meiner Anspannung laufe ich raus zum Wedeln und bilde mir ein, das hilft. Mit Sicherheit aber hat das Wedeln des Teams geholfen, dass bereits im Feld ist, denn der Flieger platziert sich trotz geringer Höhe gut in der Thermik und nimmt sie mit oder besser sie ihn.
Endlich der erste Volle für Phil.

4. Durchgang

Vierter Durchgang Wind

Zwei Störche kommen zum Feld geflogen, und überall gehen die Motoren an. Auch Claus-Peter schmeißt seinen an und geht meine ich als erster oder zweiter. Der Start ist okay, aber direkt danach gibt die Thermik ihm zwei gewaltige Schläge mit, so dass wir den Atem anhalten. Der Flieger bäumt sich richtig auf, aber nur um dann richtig fett mitgenommen zu werden. Riesige Höhe über dem Startfeld.
Ein sowas von voller!

Allerdings kommt die Bremse nicht. Ich merke das aber erst jetzt, und weiß deswegen nicht, wie viel Zeit vergangen ist. Flieger gelandet, kommt dann durch. Michael Jäckel hat ihn im Glas gesehen. Vielleicht 5 Minuten nach dem versuchten bremsen? Die Rückholer sind dran.

Dani am Startplatz. Startet gut, evtl leicht nach rechts. Es kommt jedoch im Start eine Funktion nicht und die Flächen gehen nicht auf. Daniel bremst in letzter Sekunde, das Modell wird bei 19,7Sek gestoppt.

Phil am Start.

Motor an

Okay, aber ein richtig fetter Nicker danach, der Höhe kostet. Viel Höhe. Aber das Modell fängt sich gut in der Thermik. Wedler braucht es nicht, bevor es weit hinten im Gelände aber plötzlich so gewaltig einschneidet, wie wir es gestern schon bei den B Modell gesehen haben. Jetzt ist die Frage bringt ihn das runter oder trägt es ihn höher? Einen Moment sah es aus, als könne es steigen, aber es hat zu viel Luft verloren und schneidet wieder.
-5 Sekunden, also 2 Minuten 55
Der Flug erinnerte stark an Stanislav gestern oder Frankie am A Tag.

Daniel macht an

Modell hat keinen guten Übergang aber verliert viel Höhe nach dem Start und Übergang. Das Wedel Team ist runter und gibt ihm richtig gut was mit. Dort hinten im Feld scheint er etwas angepackt zu haben, und wir zittern. Ist eine ähnlich schwierige Luft wie bei Philipp vorhin, und da weiß man immer nicht, geht die jetzt nach oben oder brutal nach unten? Im Gegensatz zu Phil vorher scheint Daniels Flieger es mitzunehmen, das Wedel Team, immer noch drunter, hilft super!! 2 Minuten 30 jetzt, aber ruhig fliegt das Ding nicht.
Maximum.

3. Durchgang

Dritter Durchgang. Es kommt mehr Wind auf. An der Startstelle jetzt Sprit, der 20% gemischt sein soll. Claus-Peter an der Startstelle.

Temperatur steigt, gibt Micha durch, und Claus-Peter gibt Sprit rein. Motor an, und die Ablösung an der Startstelle ist enorm. Die Abgabe hat Rückenlage, was aber auch wirklich an dem Wind hier liegen. Jedenfalls ist der Übergang nicht in bester, die Therme, nimmt ihn aber sofort mit und alle gehen hinterher.
Bei 2 Minuten ist das schon ein sicheres Ding. Wobei wir das gestern ja auch öfter gesagt haben. Aber im Moment scheint es noch zu stimmen.

CPWs Kommentar: Nu. Mittendrin.

An der Startstelle wird jetzt das erste Mal kommentiert, dass in ihrer eigenen Starterliste Philipp unter der Flagge von Neuseeland geführt wird.

Bei ihrer gegenseitigen Kontrolle stellt Daniel an Philips Modell fest, dass ein Haken eingerissen ist. Der wird jetzt geklebt.
Dani dafür am Start.

Motor geht an, läuft gut, Übergang auch. Es scheint mir eng zu kreisen, macht dann aber weiter auf. Ist trotzdem etwas schnell.
Bei einer Minute sieht es nicht gut aus. Das Wedelteam ist drunter. Micha und ich drehen uns ständig weg und wieder hin, weil wir nicht hinsehen können. 2 Minuten jetzt. André gibt dem Modell wieder Anweisung von der Stadtstelle, und das scheint zu helfen. Am Ende der voller, dann auch relativ sicher.

Michael Jäckel sagt jetzt, die Blasen kommen hier immer in 2 Etappen. Für die erste ist Dani zu spät gestartet, für die zweite etwas zu früh. Aber Hauptsache, das Ding ist voll.

Phil macht sich fertig.

Der Motor war nicht stark, aber der Start zumindest ereignislos, wenn auch leicht nach rechts weggegeben. Das Modell hat aber mit dem Übergang fast alle Höhe verloren. Der war nicht sauber, mit dickem Nicken. Es fliegt dann zwar Richtung Störche, aber ob das was bringen mag?
Nein, es fängt sich nicht mehr.
119Sek

2. Durchgang

Beginn der zweiten Runde, Claus-Peter an der Startstelle.

Macht den Motor an. Schmeißt ein bisschen nach links meines Erachtens. Auch der Übergang ist nicht optimal und das Modell verliert etwas, stabilisiert sich aber wunderbar im Gleitflug und hat gute Luft
Ungefährdet voll.

Philipp als nächster. Micha Jäckel erklärt den Zeitnehmern die Überläuferegeln. Das ist so etwa wie Abseits beim Fußball.

Phil startet den Motor, braucht aber mehrere Anläufe. Er läuft einfach noch nicht richtig rund, kommt nicht schnell genug richtig und aus meiner Sicht oder Hörweise. Der Start an sich dann gut. Das Modell kreist eng, umgeben von Q-Modellen, das Wedel Team bereits drunter.
Andere Modelle steigen weg, unseres kreist zu eng. Zweieinhalb Minuten jetzt und Michael Jäckel ruft den Wedlern zu aufzuhören.
Das Modell ist bei 196 Sekunden unten, 3:16min.

Daniel jetzt.
Der Motor ging gut an, und Daniel ist gestartet, war auch ein guter Start, aber das Modell fällt sofort in Pumpmodus. Es beruhigt sich nicht, erst, nachdem es nur noch in vielleicht 50 m Höhe ist. Richtung Kirche ist das, und da scheint auch was zu sein. Es steigt dort tatsächlich noch ein bisschen weg. André gibt dazu von der Startstelle aus Anweisung, wie es steigen soll: beruhigen! Steigen! . . . Aber noch ist das Ding nicht sicher. . .

Und wird es doch.

Voller.

 

1. Durchgang

F1C
1. Durchgang
Der Arbeitsbereich wimmelt. Ein Motor nach dem andern wird probegestartet, es riecht nach Sprit, herrliche Atmosphäre. . . aber die Nervenanspannung ist wie immer bei C zum Greifen. Am liebsten würde ich mich ins Auto setzen und ein langweiliges Buch lesen.

Start Reihenfolge wird sein Claus-Peter, Philipp, Dani.

An der Startstelle angekommen gibt es wieder Startkarten noch Sprit. Wir sind an 21, die allerletzte der Reihe, und tatsächlich wurde Sprit verteilt, aber der reichte nicht bis zu uns.

Rundeneröffnung ist jetzt um eine halbe Stunde verschoben.

Die Runde ist offen. Claus-Peter steht am Start.

An der Startstelle neben uns, die jetzt doch noch eröffnet ist, haben die Serben keinen Sprit. Grosse und laut geführte Diskussion, woher sie jetzt welchen bekomnen, ggfs auch von uns, und Micha gibt die Warnung durch, nicht den offiziellen Sprit mit dem Etikett zu nehmen, weil das nur Methanol ist, nicht mit Öl gemischt.

Eine Viertelstunde wartet, das fällt jetzt schon. Ein Starter von irgendwo vorne ist an uns vorbeigeglitten in ganz geringer Höhe. Aber so ein richtiger Hase, der das Feld losjagt, hat sich noch nicht gefunden.
Auch Claus-Peter wartet, Daniel und Philipp beide mit den Modellen in zweiter Reihe.

Jetzt werden unten in der Linie die Motoren angeschmissen, einer auf jeden Fall. Ein zweiter jetzt. CPW macht auch an. Guter Start, guter Übergang. Das Modell gleitet sehr gut zusammen mit einem anderen Modell, aber Claus-Peter scheint höher zu sein.

Es versetzt kaum. Die Modelle kreisen über den Startstellen.
3 Minuten 30 jetzt sagt Michael Jäckel, und es brennt nichts an.

Voll.

Philipp jetzt. Er macht sich bereit. Der Motor startet aber nicht. Starterwechsel, Daniel zieht vor.

Ich sitze etwas abseits, weil ich es nah an der Startstelle gar nicht aushalte. Wenn ich das jetzt aber richtig gesehen habe, hat Daniel noch die Zündkerze getauscht.

Erneuter Startversuch. Der Motor springt diesmal an, guter Start, kleiner Nicker. Ein anderes Modell startet mit ihm in gleicher Luft, scheint aber niedriger.
Er kreist ein bisschen eng, und wenn er zum Hügel geht, könnte es knapp werden, jetzt 2:30.
Fliegt weg vom Hügel mehr in die Ebene Richtung Süd und findet dort bessere Luft. Trotzdem zählen wir im Zehnertakt die Sekunden runter, bis er voll ist.

Phil steht an der Startstelle, vorne in der Linie gehen ein paar Kuh hoch.

Der Motor geht an.
Phil startet.
Überläufer und bremst.

Neuanmeldung.

Guter Start, aber ein böser Nick, ein kleiner zweiter hinterher. Das Feld geht wedeln. Die Luft ist gar nicht schlecht, aber auch nicht unbedingt gut. Er ist jetzt weiter hinten im Feld, da kann keiner mehr wedeln. Unter schneidet jetzt ein bisschen aber beruhigt sich wieder. Ein paar schnelle Wedler holen ihn doch noch ein und geben ihm schön etwas mit, aber es reicht nicht.

3:25 werden es.

F1B Senioren Tag – mit Stechen

Stechen

Guten Morgen zum Stechen
Es hat 16°, als wir um kurz nach 5 ins Gelände fahren, fühlt sich aber dort angekommen wesentlich frischer an. Am Hotel hatten wir unerwartet viel Luftbewegung oder Wind, hier auf dem Feld ist es jetzt allerdings sehr ruhig. Vor dem Dorf ein bisschen Bodennebel, aber sehr, sehr niedrig und sehr, sehr lokal begrenzt. Die Sicht ist insgesamt gut.

Micha und Micha haben sich aufgeteilt, Michael Jäckel ist bei Andreas, Micha Seifert bei Bernhard. Rückholer sind Ron und Stefan mit den Rädern. Paul und Daniela machen Zeitnehmer. Paul hat den jungen Serben Bojan zu stoppen und Daniela einen Piloten aus Bosnien-Herzegowina.

Ich bin bei Andreas an der Startstelle. Auch Stanislav ist hier zum helfen, Angelika natürlich sowieso. Noch 4 Minuten Arbeitszeit und Andreas fängt an aufzuziehen.Yes Nyhegn ist schon raus neben uns.

Bernhard ist gestartet, sehe ich, guter Start.

Noch 2 Minuten. Andi macht die Flächen drauf, prüft noch einmal das Leitwerke nach, dreht zweimal nach, und jetzt noch mehr, ich wünschte, er würde damit aufhören 😅 und startet in den letzten 40 Sekunden. Micha natürlich mit Glas dabei, Stanislav auch. 38 Sekunden Motorlauf. Andreas fliegt sehr ruhig. Eine große Platzrunde, hat noch eine gute Höhe zu den anderen, die man so sieht, ist natürlich aber auch später als sie gestartet.

Das Modell fliegt eine ruhige Platzrunde nach der anderen, die anderen allerdings auch, und ich habe keine Einschätzung, nur dass Andreas einen sehr guten und solide Flug hingelegt hat.

Michael Jäckel drückt ab bei 5:31, die Zeitnehmer bestätigen

Jens kommt gerade zu uns an die Startstelle und sagt, Bernhard 5:34

Bojan 5:46

Der BH, den Daniela gestoppt hat, hat 4:24.

Paul Seren ergänzt: Die Wedeltruppe – Die heimlichen Kilometerfresser am Boden

Während sich die Piloten heute mit ihren Modellen in die Luft kämpften, begann für die Wedeltruppe der Arbeitstag bereits lange vor dem ersten erfolgreichen Flug. Schon früh standen wir im Feld – und rückblickend war das auch gut so.

Spätestens mit der dritten Runde wurde klar, dass an diesem Tag die üblichen Thermikregeln nur noch sehr eingeschränkt galten. Die erfahrenen Thermikmaschinen lieferten kaum noch eindeutige Hinweise. Alle warteten geduldig auf den richtigen Moment. Der erste Start ließ sich im 3. Durchgang entsprechend Zeit und benötigte fast die komplette halbe Stunde des Durchgangs. Selbst dann musste noch kräftig gewedelt werden – die Luft war einfach nicht bereit, freiwillig mitzuarbeiten.

Dieses Bild zog sich durch den gesamten Wettbewerb. Während die Piloten noch auf das Start-Kommando vom Mannschaftsführer Michael und seinem Thermik- Beraterteam warteten, hatte sich die Wedelmannschaft längst auf wechselnde Windrichtungen eingestellt und immer wieder umgestellt. Eigentlich mussten wir gar nicht mehr auf den Ruf „Wedeln!“ warten – da waren wir bereits dabei, die Luft mit vereinten Kräften und einer ordentlichen Portion Optimismus anzureichern.

Als wäre das nicht genug gewesen, kamen völlig unerwartete Zusatzaufgaben hinzu. Ein Modell musste gesucht werden, dessen GPS ausgefallen beziehungsweise gar nicht eingeschaltet war. Die Flugrichtung war nur ungefähr bekannt, das Gelände unwegsam und die Erfolgsaussichten eher überschaubar. Also rückte ein Teil der Wedeltruppe kurzerhand gemeinsam mit dem eingeteilten jugendlichen Rückholer Adrian zur Suchaktion aus.

Ein besonderes Lob verdient dabei Stefan. Nachdem wir die Suche mit drei Leuten bereits erfolglos abgebrochen hatten, entdeckte er auf dem Rückweg mit seinen sprichwörtlichen Adleraugen tatsächlich das Modell von Bernhard und konnte es wenig später stolz zurückbringen. Ein echter Glücksmoment!

Fast nebenbei fand Stefan außerdem noch den verloren gegangenen RDT-Sender von Stanislav, der bereits in der zweiten Runde irgendwo im hohen Gras verschwunden war. Offenbar gehört zur Wedelausrüstung inzwischen nicht nur Muskelkraft, sondern auch ein ausgeprägter Spürsinn.

Ab der vierten und fünften Runde war an Pausen ohnehin nicht mehr zu denken. Die letzten Starter kamen häufig erst in den letzten Minuten eines Durchgangs in die Luft – nach Strangrissen, technischen Problemen oder kurzfristigen Änderungen am Startablauf. Die zehn Minuten zwischen den Runden reichten gerade aus, um einen Schluck zu trinken, einmal tief durchzuatmen und sich sofort wieder in Wedelposition zu begeben.

Umso größer war die Freude, als im 7. Durchgang schließlich alle Piloten das Maximum erreichten. Andreas und Bernhard qualifizierten sich damit für das Fly-off. Und Lara zeigte nach einem etwas holprigen ersten Durchgang mit lediglich zwölf Sekunden Verlust eine beeindruckende Aufholjagd. Sie flog anschließend souverän durch den gesamten Wettbewerb -trotz Zeitknappheit am Ende eines Durchgangs und krönte ihre Leistung mit dem Titel der Europameisterin.

Auch wir von der Wedeltruppe freuen uns riesig über diesen Erfolg. Natürlich gilt der Dank den Piloten, den Thermikfindern – und ganz besonders unseren zuverlässigsten Thermikanzeigern überhaupt: den Störchen. Sie zeigen uns seit Generationen, wo die Luft steigt. Eigentlich sind sie bis heute die besten Thermikexperten der Luftfahrt. Schließlich haben Menschen das Kreisen in der Thermik nicht erfunden – sie haben es sich vor über 130 Jahren ganz einfach von den Störchen abgeschaut. 🙂 Sie können es einfach besser als wir, obwohl ihre Flächenbelastung deutlich über der unserer Modelle liegt und sie sehr zielgenau den Ort, den Durchmesser und die Steiggeschwindigkeit anzeigen …….

Und: noch ein Nachtrag: Beide haben jeweils die Teamwertung gerettet, bzw. überhaupt ermöglicht. Damals Daniela 2024 in F1A und diesmal Lara (!) 2026 in F1B ! Genau wie bei der WM 2023 Lara in F1B und Daniela in F1A. Ist das nicht einfach toll?!
Also: Frauen-Optmierte Ergebnisse führen zum „Mann“-schaftserfolg!!!!

Heute berichtet Wibke (natürlich nicht Nick, wie es dran stand):

Fly Off morgen 6 Uhr über 10 Minuten

7. Durchgang

Siebter Durchgang.
Bernhards Modell ist wieder da. Andreas steht an der Startstelle.
Keiner startet, der Respekt vor dem Wetter ist riesig mittlerweile.
Kulakowski geht hoch, doch da kommen wir nicht hin. Eine ganze Reihe geht hinterher. Oleg ist gut, die anderen haben zu lange gewartet, obwohl es alle bis auf einen jetzt dann auch mitnimmt.

Das ganze Feld wartet. Den Maschinen nach hätte man längst gehen können, auch dem Gefühl nach, wenn die Ablösung zu spüren ist, aber alle warten. Das war meines Erachtens durchaus schon zweimal da. Aber kein Mensch geht, keiner will der Hase sein. Ganz am unteren Ende der Startlinie geht, aber keiner geht hinterher.

Wieder geht jemand hoch, wieder geht auch ein bisschen Wind, weder geht keiner hinterher.

Andreas geht. Bisschen flach, aber dadurch geht er Richtung Thermik. Einige gehen hinterher. Dick ist es noch nicht, aber müsste gehen.

Das Modell kreist unruhig und eng in sehr guter Höhe, aber das haben wir heute schon mehrfach gesehen. Hier ist keiner Luft zu trauen, keiner! Aber Andreas hat Maximum.

27 Minuten haben wir gebraucht für den ersten Starter, Bernhard zieht auf.

Auch mit Bernhard müssen wir lange warten. Nur noch 30 Minuten bleiben, 35 also schon gelaufen. Jeder Durchgang geht 1 Stunde fünf, danach 10 Minuten

Lara hat ihren Bock in guten 10 m Entfernung aufgebaut, oder 20. So kann sie sich direkt vorbereiten, sobald Bernhard sicher in der Luft ist.

Es heizt. Und es sind nur noch 23 Minuten. Und es muss eine Entscheidung her, sagt man an der Startstelle.
Bernhard geht.
Der Kraftflug ist nicht sein stärkster heute, das Modell hat aber anfänglich gute Höhe, verliert die aber weiter hinten im Feld. Die Wedler sind drunter, aber es sieht nicht gut aus.
Das übliche Flugbild zwischen gigantischer Höhe und Schlägen in den Magen. Wir zittern bis zum Schluss, aber Bernhard hat einen Max, ist im Stechen, genau wie Andreas.

Lara steht am Start, noch 17 Minuten

Lara geht wieder mit den Störchen, muss jetzt aber rumkommen. Ist sehr schnell nicht mehr bei den Störchen, hat immer noch keinen vollen Kreis geflogen. Steigt aber .
Max.

Die erste Gerüchte mit Auswertungen. Als Topexperte gilt Volker in Deutschland, nach dem Motto: Volker verrechnet sich nie!

Wir hier an der Stadtstelle im heißen Prilep wollen lieber abwarten und auf Stanislaw warten, der jetzt in den letzten 7 Minuten noch starten muss. Angemeldet ist er schon, jetzt zieht er auf.

2 Minuten. Stanislav hatte noch einen Strammriss. Ist jetzt an der Startestelle, wirft in den letzten Sekunden, kein guter Start, natürlich nicht, viel zu viel Wind, dicke Böen, aber der Flieger beruhigt sich.
Tolle Höhe jetzt, die man bei dem Start nicht mehr unbedingt erwartet hätte. Aber das Modell hat das, was an Luft da war, optimal mitgenommen, kann endlich in Ruhe seine Thermik fliegen, ohne eins auf den Deckel zu kriegen wie bei den vorherigen Flügen. Ein Max ein riesiger Höhe.

Stan hat ausgelesen den einen Flug aus dem 6. Durchgang, glaube ich: von 189,5m, also von starkem Steigen nach Ende des Motorlaufs, runter auf eine Höhe von 20m in weniger als einer Minute. . . Das ist wie bremsen.

6. Durchgang

Sechster Durchgang, Andreas an der Startstelle. Er und Bernhard haben noch alles voll.

Bernhards Flieger ist von der letzten Runde noch nicht wieder da. Einer geht. Sieht auch nicht gut aus. Der Rumäne geht hinterher. Der sieht schon besser aus. Beide Modelle landen aber lange vor der Bremse, direkt an der Stadtstelle.

Ich höre jetzt von der Auslesung von Stanislav Modell. Es ist von 130 m Höhe runtergefallen, wie vor eine Wand geflogen, das Priliper Frankie-Syndrom.

Andreas geht nach 15 Minuten Warten der sechsten Runde. 15 Minuten, in denen nichts passiert war außer Hitze, aber jetzt ist eine Ablösung da und das Modell scheint sie gut mitzunehmen. Es hängt allerdings leicht nach links, auch im Kraftflug, scheint mit laufender Latte nicht unbedingt Höhe zu gewinnen, eher zu verlieren. Bis es endlich rumkommt und die Thermik mitnimmt. Die Wedler wedeln ein paar Momente, und das hilft, aber mittlerweile hängt der Flieger richtig drin.

Bernhard dreht auf, Lara sitzt bereit im Zelt.

Bernhard hat einen Strangriss, und der Druck steigt. Kleines Missverständnis, wer jetzt wann geht. Lara ist es schliesslich. Sie zieht blitzschnell auf.

Lara startet, startet auch gut, guter Kraftflug, gute Höhe.

Lara schon anderthalb Minuten, aber ganz sicher scheint das Ding noch nicht. Die Kurve riesig groß, aber schliesslich stabil, und es wird dann doch ein voller.

Bernhard als nächster.

Minute 38 und eine Riesen Windhose zieht durchs Stadtfeld. Alle halten Zelte und Flieger fest, auch die Deutschen und die Helfer.

Bernhard geht, nachdem wir wieder lange warten mussten. Er hat ein anderes Modell jetzt. Der Kraftflug ist okay, aber Micha Jäckel meint, ein bisschen lümmelig, der Gummi. Und mein Micha fragt, oder ist da gar kein Gummi drin? Tatsache ist, sie sind erleichtert, dass es ein guter Start war. Jetzt kreist der Flieger allerdings nicht ein, ist ewig weit ins Gelände geflogen. Über 2 Minuten jetzt, aberaus meiner Sicht auch sicher, allerdings habe ich das schon bei anderen Flügen hier gesagt, und die waren dann alles andere als sicher.
Trotzdem: ein Max für Bernhard.

Stanislav an der Startestelle.

Die Serbin neben uns geht zuerst. Stanislav auch mit einem fast senkrechten Abwurf. Super Start.

Als das Modell in guter und sicherer Höhe in der Thermik hängt, kommen die Wedler zur Startstelle, wir alle entspannen uns, bis jemand laut aufruft, denn plötzlich ist die Serbin, die vorgegangen war, nur noch auf 20 m Höhe. Wir können es nicht glauben und sehen dann, wie vor unseren Augen das gleiche mit Stanislavs Modell passiert: Von sicherlich 150 oder 160 m Höhe fällt er runter auf 30. Schneidet ein, pumpt ein, zwei mal, das übliche Bild und liegt dann in Sekunden unten. Wenn man das nicht sieht, kann man es sich kaum vorstellen. Wie ein Elefant, der von oben den Fuß drauf packt.

Ich merke hier, dass mein Schreiben teilweise unübersichtlich wird, auch durcheinander wirkt. Dafür möchte ich mich entschuldigen, aber die spannende Lage heute gepaart mit den Wetterkonditionen ist wirklich schwierig. Mein Kopf wird matschig.

5. Durchgang

Fünfter Durchgang.
Stanislav ist an der Startstelle, weiterhin sehr drehende Winde, mit langen Momenten, wo es brütet und die Hitze sitzt, mit langen Momenten, wenn einfach nur Wind durchgeht, egal aus welcher Richtung. Sehr, sehr schwierig zu fliegen jetzt.

Das Feld geht, sehr gute Luft, Stanisław will hinterher, hat aber noch 2 oder 3 Handgriffe, um zur Startbereitschaft zu kommen, Blätter verstellen, Kühlmanschette ab et cetera. Mein Micha pusht, ihn zu eilen, da geht sein Motorlauf los. Startabbruch. Bernhard zieht auf. 12 Minuten vom Durchgang rum.

18 Minuten.

19 Minuten und Bernhard fazzt der Gummi im Rumpf, während er an der Stadtstelle wartet.
Andreas zieht auf.
Der Plan ist, dass danach Stanislav fliegt. Dann Bernhard, dann Lara. Zumindest habe ich es so gehört.
Andreas ist angemeldet, steht an der Startstelle. Die ganze Runde wird allmählich zur Zeitfrage.

Andreas verlässt die Startstelle wieder, geht zu seiner Box und wechsel die Fläche. Kommt jetzt wieder an die Stirnstelle. 28 Minuten vorbei, noch kein Starter in der Luft.

Jetzt Muss er gehen! Er ruft die Zeitnehmer und geht, kommt auch gut rum, einige gehen, viele. Ein Flieger hatte den Bart angerissen, ich weiß nicht mehr mehr. Ein voller. Der nächste bitte.

Gut ist, dass zumindest alle neben uns ähnliche Probleme haben, denn es gab noch nicht viele Starts in dieser Runde.

Etwas Verwirrung jetzt, wer als Nächstes geht. Nachricht ist aber jetzt, dass Lara geht. Das verstehe ich nicht ganz, denn Bernhard hat noch alles voll und soll warten. Lara zieht aber schon auf, fazzt den ersten Gummi, zieht sofort den zweiten auf.

Lara kommt an die Stadtstelle, und zur Krönung zieht auch noch eine leichte Winterhose durch den Startraum. Aber alles bleibt heil.

37min rum, erst ein Starter raus.

Can zeigt Lara an, nicht mehr nachzudrehen und sie tut es auch nicht. Das letzte, was wir jetzt brauchen, ist ein weitere Strangriß.

Lara startet, der Flieger geht hoch, steigt, hängt sich auf, und wo wir vorher Glück gehabt haben, geht er jetzt in Rücklage, fällt hinten rüber und geht senkrecht in den Boden. Ist aber noch unter 20 Sekunden.

Bernhard zieht auf.

Kommt im Laufschritt zum Start

Wir haben noch drei Flüge in 19 Minuten zu machen.

André Seifert ist jetzt mit an der Startestelle. Es werden alle Streamer im Umkreis beobachtet.

Die Ablösung kommt. Bernhard macht einen sicheren Start, vielleicht flach, ganz egal, alles richtig.

Das reicht, das reicht, höre ich von der Startstelle, der hängt sich auf, das Ding sieht gut aus.

Stanislav macht sich derweil fertig.

Noch 13 Minuten, Stanislav steht an der Starstelle.
Lara wartet.

Rechts geht einer raus, eine Ablösung ist da, Stanislav soll gehen. Und geht! Meine Fresse, ist das spannend. Hängt gut drin, hängt oben dran, Motor läuft immer noch. Lara zieht schon auf
Jetzt verliert Stanislav in Sekunden zig Meter an Höhe, es ist kaum zu glauben 50 oder 70 m in vier oder 5 Sekunden. Hält sich jetzt auf 30 m Höhe, Pumpt ein bisschen, schneidet ein, nicht zu glauben. Packt jetzt wieder etwas an, geht 20 m höher, dies ist ein Moment für eine weitere Herzlpille. Steigt jetzt wieder, springt wie ein Pferd, um dann einzuschneiden und sxhliesslich zu Boden zu gehen.

Noch 5 Minuten.

Lara steht, noch 4min.

Die Litauer stehen auch. Und warten noch.

Letzte Minute

LaraGeht.
Start war okay, aber das Modell drückt sehr nach links, kommt nicht gut in die Thermik. Höhe Ist aber gut nach dem Kraftflug. Voll

4. Durchgang

Vierter Durchgang
Wir warten jetzt schon fast eine Viertelstunde. Der Wind dreht und kommt, wenn man die Fahnen betrachtet, aus mehreren Richtungen gleichzeitig. Mal aus Süden, mal aus Westen, mal aus irgendwo dazwischen. Da hinten ist auch eine, die aus Osten zu kommen scheint.

Noch kein einziger Start in dieser Runde nach 15 Minuten.

19 Minuten und das Feld bewegt sich, auch Stanislav geht hoch, ist gut. Ist der höchste in einer Blase von einigen, die gegangen sind, und es kommt auch Wind nach. Trotzdem ist da ein riesiges Maß an Zittern und Hoffen, denn der letzte Durchgang war so tückisch. Aber jetzt nach guten anderthalb Minuten sieht er gut aus, sehr gut. Fliegt jetzt von uns weg, macht ein Pumper, aber nicht schlimm, eher thermikbedingt, ein sicherer Max am Ende.

Nach 29 Minuten Durchgang startet jetzt erst unser zweiter Flieger, Bernhard, guter Start, auch guter Moment, guter Steigflug, Kraftflug. Bernhard ruft, ja sauber, oder? Und noch keiner geht nach oder?“
Doch, jetzt gehen sie nach. Viele sogar. Ein schönere Bart kannst ja auch nett habe, meint Bernhard. Auch Per Finder läuft an die Startestelle und geht hinterher, der Serbe neben uns geht auch beziehungsweise seine Frau. Alle drei machen Modellflug jetzt, der Sohn angeblich berühmter DJ in Serbien, war schon Jugend- und Senioren Europameister, ist aber bekannter als DJ in seiner Heimat.
Auch Per Findahl ist raus.

Doch zählen unsere zwei Team Manager zählen auch die Modelle, die zu spät dem Bernhard hinterher sind. Einige fallen nämlich raus, direkt vor unserer Nase, hier in der Nähe der Startstelle. Auch das Modell der netten Serbin, Mutter des DJs. Ich kenne sie seit frühesten Jugendtagen. Auch sie hat es nicht mehr geschafft und sinkt wie mit Stein auf der Fläche.

Andreas steht an der Startstelle. Neben uns geht ein Finne, ein Hase, wie Micha sagt. Der dreht sich fast auf den Rücken, wird dann aber doch umgezogen, und Micha sagt, das muss Thermik sein! Andreas startet auch, auch mit etwas unkonventionellem Staat, sagt man, aber das Modell nimmt es voll mit und hängt sich in die Thermik, kein Wedeln notwendig.

Doch scheint das Modell bei anderthalb Minuten wieder raus zu sein aus der Thermik, und wir sind alles andere als beruhigt. Es pumpt auch ein bisschen, stellt sich auch mal ganz auf, wie ein Kreuz vor dem Wind, erst 2 Minuten jetzt. Kreist dann sehr eng auf dem rechten Ohr und schneidet unter. Stabilisiert sich wieder. Noch 40 und es richtet sich wieder auf, schneidet wieder unter. So eine verrückte Luft. Noch 25 und es steigt jetzt wieder. Nach zehn und es darf jetzt NICHT nnoch mal einschneiden, bitte schön.
Max!

Was wir jetzt brauchen, sagt Angelika, ist ein anderes Modell. Und ‘ne Herztablette, sagt Micha Jäckel.

Lara zieht auf.

Störche jetzt direkt über unserer Startestelle. Frage ist, ob sie segeln oder suchen, dann bis auf drei kreisen sie nicht. Jetzt zieht Wind nach, Lara macht sich bereit. Lara geht, obwohl die Störche schon etwas weg sind. Guter Start. Modell geht gut, man könnte wirklich sagen, den Störchen hinterher. Ja, es reiht sich ein, Frage ist bloß, ob das wirklich Thermik ist, denn einer von ihnen fliegt schon weg. . . Motorlauf und Blätter angelegt, die Wedler werden rausgeschickt. Hier an der Startstelle jetzt die Mega Ablösung mit viel Wind. Das Modell aber schon weiter hinten im Feld Richtung Süden und es hängt nicht dick drin, hat aber noch genug Höhe, den Max sicher voll zu machen.

An der Fressbude, wo ich mir gerade ein isotonisches Getränk zwischen den Runden hole, läuft Adriano Celentano, Sono Italiano, italiano vero . . .

3. Durchgang

Dritter Durchgang.
Wir sind jetzt auf Startstelle zwei, ganz am Anfang der Startlinie und auch ganz vorne von der Windrichtung her, keine Chancen zum Abstauben. Aber wir haben drei Thermikmaschinen an der Stahlstelle, vier sogar. Und Serbien und Kroatien neben uns.
Stanislav wartet, mit ihm das ganze Feld.
Dann ist der Wind endlich da und Stan wartet noch einen kleinen Moment, dann ein guter Start, aber nichts im Vergleich zum zum Beispiel ersten Durchgang, das sieht man sofort. Wir rufen die Wedler, auch Stan selbst fängt gleich an, aber das Modell verliert sofort und auch relativ krass an Höhe. Wir wedeln bis es eigentlich gar nicht mehr nötig ist. Bei 2 Minuten 30 liegt er unten.

Bernhard jetzt an der Startestelle, und die Stimmung ist bei uns natürlich gedämpft. Die Luft steht, das ganze Feld zögert, wartet.

Bernhard startet, sehr guter Start, guter Kraft Flug, die Luft scheint auch gut zu sein. Der Flieger ist genau drin, exakt zentriert, und der ganze Platz staubt ab, sechs Modelle zähle ich, die hinterher gehen. Sieben, acht, 42 Sekunden Motorlauf, sagt Micha.
Und noch mal sechs Flieger hinterher, und zwei Störche.

Sicherer Max, das Modell fällt in Zeitlupe trotz Bremse.

Neben uns der Kroate zerfetzt drei Gummis, bevor das Vierte endlich hält.

Andreas ist an der Startstelle, geht, und einige hinterher.
Guter Start meines Erachtens, auch gute Luft, ein dickes Ding, aus dem Andi allerdings dann rausfliegt oder rausgedrückt wird, und die Wedler kommen. Auch Angelika und ich laufen ins Feld und wedeln, obwohl der Kahn sich wieder halbwegs beruhigt hat, aber die Schnelligkeit, mit der die Modelle hier aus der Therme rausfliegen oder gedrückt werden, ist erschreckend. Micha hat zwischendurch in die Ergebnisliste geguckt und liest uns lauter prominente Namen vor, die schon rausgefallen sind. Der Sohn von Michael Rigault zum Beispiel direkt im Ersten. Der war festern noch Jugend-Weltmeister. Kulakowski haben wir selber gesehen, Adam aus Polen ist auch schon raus.

Jetzt kommt Lara an den Start, und mein Telefon hängt um 10:20 Uhr schon am Akku und droht ständig zu überhitzen. Die Sonne kostet den Akku einiges an Kraft.

In der Mitte des Feldes startet jemand, und wir sind erst unsicher, schicken Lara aber dann hinterher, guter Start und das Modell scheint vielen Dank, auch hinterher zu gehen. 37 Sekunden Motorlauf, und der Flieger kommt gut rum und geht Richtung Thermik, Höhe stimmt auch. Alles super, sagt Lara, und das stimmt auch.

2. Durchgang

Zweiter Durchgang, Stanislav am Start.
Guter Start, guter Kraft Flug, und es scheint auch gute Luft zu sein. Nach dem Übergang dort oben allerdings etwas enge Kreise, die Männer an der Startstelle fachsimpeln auch. Möchtest du wedeln, rufe ich Stanislav zu, der dem Modell hinterhergeht und seine Jacke auszieht. Michael Jäckel ruft per Funke das Wedelteam aus dem Zelt, und sie laufen ins Feld. Das Flugbild die ganzen 4 Minuten kein sicheres, auch leichtes Pumpen ist dabei, mein Micha meint später, das war vielleicht die erste richtige Thermik des Tages. Risiko, würde Bernd Silz sagen, doch es wird trotzdem ein Max.
Stanislav holt das Modell selbst zurück, sehe ich jetzt. Das beruhigt.

Bernhard ist an der Startstelle. Neben uns landet Kulakowsky ungebremst im hohen Gras, das ukrainische Wedelteam ratlos daneben. Es ist Wind aufgekommen, und die Einstellungen vom ersten Durchgang scheinen nicht mehr zu funktionieren. Das haben wir gerade bei Stan gesehen.

Bernhard guter Start, relativ steil für seine Verhältnisse. Der Kahn nimmt es aber gut mit, auch wenn er uns zittern und rum! rum! rum! rufen lässt. Doch dann tut er es auch, kommt rum und baut den Kraftflug gut aus. Das Wedelteam ist drunter, so sicher sieht er für mich auch noch nicht aus, und auch die Wedler sehen das so, sie fangen an. Es ist jetzt wirklich tückisch.
Nach zweieinhalb Minuten stabilisiert der Flieger sich endlich ordentlich und steigt auch mit der Thermik, sehr schön anzusehen jetzt und die Wedler entspannen auch.
Schöner Fahrstuhl, sagt André Seifert, und Micha Jäckel fügt hinzu, und das um halbe Neune, und mein Micha meint auch hier, das ist die erste fette Thermik heute. Max.

Der Wettkampfdirektor kommt an unsere Startstelle und sagt, Deutschland zur Modellkontrolle. Auch wir wissen nicht genau, welchen Piloten er wohl meint, beschließen den nächsten Starter zu schicken, das ist Andreas.

Jetzt kommt verzögert die Durchsage, dass Bernhard zur Kontrolle soll, und André geht als Assi mit.

Neben uns fazzt Per Findahl einen Gummi beim Aufziehen und der schlägt ihm mit Maschine vor die Schulter. Ich halte alle die Luft an bis Per, sichtbar benommen, der arme Kerl, sich wieder rappelt und auf den Beinen ist.

Andreas startet gut. Die Startverzögerung zwischen Abwurf und Propellerlauf lässt mich immer wieder kurz den Atem anhalten. Guter Kraftflug, und das Modell legt in sehr guter Höhe die Blätter an. Sieht gut aus, aber je weiter es auf den berüchtigten Hügel im Nordosten des Geländes zutreibt, umso weniger gefällt uns das Flugbild. Bei anderthalb Minuten fangen die Wedler an ihre Shirts zu schwingen. Bei zweieinhalb Minuten leichtes Pumpen, die Höhe aber gut und es scheint wirklich Luft zu sein. Wobei er jetzt nach links dreht und wieder zu uns zurückzukommen scheint. Dann fängt er wieder an zu pumpen. Nervenberuhigende Flüge sind das hier wirklich nicht. Dreieinhalb Minuten, und jetzt fliegt er wieder ruhig um 10 Sekunden vor Max dann doch wieder zu pumpen. Ein Max wird es trotzdem.

Lara ist Modell an der Startstelle. Von den Wedlern kommt die Durchsage, dass sie Stanislav Funkbremse gefunden haben im Gelände, die der beim Wedeln verloren hatte. Man muss auch Glück haben und ein richtig gutes Wedelteam, das auch suchen kann. Danke dafür!

Lara startet. Der Kraftflug diesmal ohne Bremse, aber das Modell ist danach nicht in wirklich guter Höhe. Die Wedler werden gerufen und sind auch schon dran.
Nach 2 Minuten sieht der Flieger halbwegs stabil aus, und hat auch noch nicht gebremst. Es ist nämlich das gleiche Modell wie in den vorherigen Bremsungen im Kraftflug. Bei 3 Minuten das Modell dann in wirklich guter Höhe, sehr stabil. Max.

Im Schattenzelt kommt ein Franzose vorbei und plaudert mit Paul, fragt ihn nach seiner Rolle heute. Paul erklärt, er sei Coordinateur der Wedler und wedeln heißt wohl auf Französisch mouliner. Der Franzose grinst und hat dann die Erkenntnis: AAh! Messieur Moulinex

1. Durchgang

Erster Durchgang. Wir sind an Startstelle 19, dem eher unteren Ende der Startlinie. Neben uns Serbien und Kroatien, wenn ich das richtig sehe, starke Teams.

Unsere Startreihenfolge hält sich ans Team T-Shirt, sagt Michael Jäckel: Stanislav zuerst, dann Bernhard, dann Andreas, dann Lara.

Schon gestern gab es während des Jugendwettbewerbes in B Diskussionen an den Startstellen, wenn Piloten zu weit weg aufzogen. Diese Diskussion bei B ist nicht neu, wird gefühlt an jeder großen Meisterschaft neu geführt, und doch versuchen die B Piloten immer so wenige Umzüge mit ihrem Bock wie möglich herauszukitzeln, was es den Mannschaftsführer nicht immer einfach macht.

Neben mir beim Kroaten fazzt der erste Gummi.

Stanislav kommt an die Startestelle. Micha und Micha sind da mit der Thermikmaschine, wobei Seiferts Thermikmaschine im Moment verschwunden ist, und das bringt uns sehr aus dem Gleichgewicht. Irgendwo in diesen langen Wettbewerbstagen ist sie auf der Strecke geblieben.

Stans Gummi reißt beim nachdrehen. Wechsel zu Bernhard.

Einige B sind jetzt schon gestartet, und die sehen nicht alle gut aus. 4 Minuten sind zu fliegen, und doch kreisen einige in 20 m Höhe über der Startstelle.

Bernhard kommt an die Startstelle, André Seifert ist Helfer und an seiner Seite.
Zwei Stellen weiter kommt Per Findahl mit einem B Modell und meldet sich an. Die Schweden haben wohl ein volles Team, er ist einer davon. In guter Tradition hat auch sein B Modell ein rosa und ein grünes Ohr.

Guter Start von Bernhard, nachdem 2 oder 3 Modelle neben uns den Bart angerissen haben. Bernhard sagt, ein bisschen steil geworfen, aber der Kraftflug ist sehr gut und stabil.

Über uns nur schwarze Kohlemodelle, Bernhards aber gut zu erkennen, da auch er ein rotes und ein grünes Ohr hat. Es fliegt solide eine Platzwunde nach der andern.
Obwohl er im Gleitflug leicht Höhe verliert, ist er zu keiner Zeit gefährdet und fliegt solide 4 Minuten. Erster Max für Deutschland.

Stanislav als zweiter und macht einen gigantisch senkrechten Start, ohne jede Drehung im Modell, einfach senkrecht hoch. Ein Moment Luft anhalten, bis der Flieger rum kommt, aber er tut es verlässlich und gut.
Auch der Gleitflug lässt keine Wünsche offen, Michael Jäckel, meint einmal, vielleicht etwas schnell, aber das Modell bremst ohne dass es wesentlich an Höhe verloren hat.

Andreas steht am Start. Er startet vielleicht ein bisschen flach, aber das Modell nimmt das mit und hängt sich gut auf. Gute Höhe. Keiner geht hinterher, aber gute Höhe. Lara mit dem Modell auf dem Weg zur Startestelle um sich direkt anzumelden, wenn Andreas fertig ist. Mein Micha sagt, ach, er schwebt ja, als Andreas Flieger vor unserer Startstelle im guter Höhe vorbeigleitet, ein ungefährdeter Max.
Erneuter Fehlstart für Lara, wie gestern im siebten, denn nach einem guten Abwurf bremst das Modell noch im Kraftflug. Ähnliches eben wie gestern, als das Modell auch im Kraftflug bremste, allerdings etwas später als diesmal, und es scheint der Modellnummer nach das gleiche Modell zu sein.

Lara kommt wieder an den Start jetzt mit einem anderen Modell.

Guter Start von Lara. Mein Micha sagt, jetzt muss er nur noch fliegen. Bei noch keinen 2 Minuten wird das Wedel Team gerufen, denn so richtig sicher ist der Flug nicht. Die Wedler sind jetzt drunter, aber das Modell wird immer schneller, je mehr es an Höhe verliert.
Bei 2 Minuten 40, haben wir jede Menge Wedler drunter, aber bei 3 Minuten kurvt das Modell nicht einmal mehr wirklich, sondern fliegt nur geradeaus, und das sehr schnell. Kommt jetzt wieder auf die Startstelle zu in 5 m Höhe. Liegt bei drei 48 unten.

„Slowenien“ wird über Mikro zur Modellkontrolle gerufen. Dürfen die sich jetzt aussuchen, welchen Piloten sie hinschicken?

Vorbereitung

F1 B. Tag 6:27 Uhr, und es waren gute 16°, als wir aufs Gelände gefahren sind. Jetzt wird das Lager aufgebaut, emsiges Treiben, der Vorbereitungsbereich wimmelt. Gefühlt ist die Woche hier allerdings sehr lang, und jeder ist jetzt froh, dass der Erwachsenen-Wettbewerb endlich Fahrt aufnimmt mit der dritten Klasse und sich auch irgendwie einem Ende zuneigt, übermorgen mit C. Jugend und Erwachsene zusammenzulegen ist eine enorme Belastung, allein schon durch die lange Zeit, durch jeden Morgen neuen Fotos auf eine neue Klasse und neue Piloten. Und eigentlich ist man immer dabei, entweder man wedelt oder man schreibt oder man sorgt sonst irgendwie dafür, dass das Team versorgt ist. Und das Team sind 34 Leute.

Unser Philipp hilft heute Morgen Stanislav an der Startestelle. Dani ist gerade nach kurzer Begrüßung des Feldes wieder zurück ins Hotel gefahren und will nur schlafen schlafen, die Woche zehrt an uns, das sagte mir heute Morgen auch mein unterer Rücken. Andererseits: wie viel Spaß macht es mir, nach vier Jahren wieder bei einem Wettbewerb dabei zu sein! Habe ich sehr vermisst.

F1B Junioren Tag

Wibke Seifert berichtet vom Stechen

Carlos hat Startstelle 1, um 18.00 Uhr 6 min Flugzeit 1. FO, 19.30 Uhr 8 min Flugzeit 2. FO, Altimeter beidesmal, zur Zeitkontrolle, fals erforderlich. Am Ende werden die erst fünf Altimeter geprüft.

Nach einer guten Stunde, Reparaturen mithilfe von Zahnstocher, Ersatzmodellen und mehreren Probestarts, haben wir einen Status erreicht, das Stechen mit Carlos in F1B um 18:00 Uhr anzugehen. Stefan hat geholfen mit dem Fahrrad sämtliche Probestaats zurückzuholen, jetzt muss es gehen.

Sehr viel Wind gab es ab 15:00 Uhr, auch jetzt um 17:48 Uhr weht noch eine steife Brise, die ein Stechen für 6 Minuten durchaus spannend werden lässt. Aber es gibt immer wieder ruhige Momente, um zumindest gut zu starten. Ob die dann genug Thermik haben, wird sich zeigen.

Beim Rückholen mit dem Fahrrad des letzten Probestarts des Modells, mit dem Carlos das Stechen fliegen soll, springt Stefan mehrfach die Kette ab, und zwar mit dem Modell in der Hand. Hektisch übern Ecktisch der Abend hier. Aber wir stehen jetzt alle an der Startestelle oder zumindest in der Nähe.

Carlos dreht auf, und mein Micha würgt ihn sprichwörtlich, den Gummi noch mehr zu würgen. Und Carlos tut es. So lange, bis Micha fast von der Startstelle weggeschickt wird oder zumindest von den anderen gerufen wird, endlich die Klappe zu halten, auch von mir.
Denn Carlos ist sehr ruhig und sehr konzentriert, das wollen wir nicht stören. Er bereitet den Gummi, steckt ihn in den Flieger, setzt den Propeller auf, Carina bei jedem Handschlag an seiner Seite. Als er das Modell fertig hat und zur Startestelle kommt, an der die Israelis ziemlich breit aufgebaut haben bis in unserer hinein, hat er nur noch gute 2 Minuten Arbeitszeit.
Doch man muss auch Glück haben, und ein ruhiger Moment kommt. Mein Micha ruft zu Micha Jäckel, Guck mal die Vögel!, und Michael Jäckel wartet noch einen Moment, bis die Chance möglichst dick ist und schickt Carlos dann los. Kai mit ihm vorne. Er gibt ihm die Richtung.

Carlos legt einen wunderbar souverän Start und Kraftflug hin, das Feld jubelt.

Die Luft allerdings war ähnlich wie bei Ron gestern nur gut tragende Luft, aber keine Thermik. Das Modell fliegt in schöner Höhe, verliert dann aber sehr, kurz vor dem Dorf war das. und es landet nach etwas über 3 Minuten.

Trotzdem eine fantastische Leistung und gute Nerven. Die Israelis neben uns haben zwei Gummis gefazzt, bevor sie in letzter Sekunde starteten.

Heute berichtet Lars Rink:

7. Durchgang

Der siebte Durchgang hat begonnen.
Carlos steht an der Startstelle. Ein perfekter Wurf macht den Flug auch perfekt und erreichte die 180 Sekunden ohne Probleme. Glückwunsch zum Stechen.
Matthias ist der nächste. Souveräner Start und guter Moment. Die 180 Sekunden waren kein Problem für ihn.
Lara steht schon bereit. Toller Start und gute Höhe aber das Modell bremst beim Einklappen des Propellers durch einem technischen Defektes. Durch die starke Thermik blieb das Modell trotzdem 133 Sekunden in der Luft. Carina steht bereit. Guter Start von Carina doch der Moment passte einfach nicht. Nach etwa 150 Sekunden lag das Modell in der Wiese.
Jetzt heißt es ausruhen und sich auf das Stechen vorbereiten …….

6. Durchgang

Carlos fängt an. Ein sauberer Start doch die Thermik war nicht so gut wie erwartet. Mit vereinten Kräften des Wedelteams konnte der Flug noch gerettet werden. Damit 6/6 nur noch einer ……
Als Nächstes ist Matthias. Der Start war okay und der Moment war gut damit wurden locker die 180 Sekunden erreicht. Laras Flug war von Anfang an souverän und wurde erst in hoher Höhe gebremst. Am Ende wieder Carina. Ein souveräner Start und ein souveräner Flug bringt die gewünschte Flugzeit von 180 Sekunden.

5. Durchgang

Es wurde etwas windiger aber immernoch gut zum Fliegen.
Carlos ist wieder als erstes dran. Guter Wurf gute Thermik und locker voll. Als Nächstes ist Matthias dran. Mathias wirft das Modell bei einem guten Moment und nach 10 Sekunden sieht man schon, der wird gut. Danach kam Lara dran. Ähnlich wie bei Mathias steigt das Modell ,nach einem tollen Start, hoch und erreicht locker die 180 Sekunden. Carina war als letztes dran. Der erste Versuch war ein Fehlstart. Der Propeller startete zu spät. Zweiter Versuch war aber souverän und wurde aus großer Höhe gebremst

4. Durchgang

Carlos ist als erstes dran. Ein guter Start und gute Luft verhelfen ihm zu den 180 sek Flugzeit. Matthias ist der Nächste. Super Start doch der Moment war nicht der richtige. Dieses Mal konnte das Wedelteam nicht den Flug retten. Mathias Modell lag nach etwa 90 Sekunden. Lara ist die nächste. Mal wieder toller Start doch auch wie bei Mathias war der Moment der falsche. Das Modell lag nach etwa 150 Sekunden. Jetzt fehlt nur noch Carina. Ein sensationeller Start und die Luft war auch gut. Der Flug war locker voll.

3. Durchgang

Carlos starten als erstes. Ein toller Start und ein guter Moment alles hat gepasst und die 180 Sekunden wurden locker erreicht. Matthias ist als nächster dran. Der Start war nicht gut. Das Modell machte einen Looping, doch durch unser starkes Wedelteam und einem tollen Moment schaffte das Modell doch noch die 180 Sekunden. Jetzt ist Lara an der Startstelle. Ein guter Start und ein noch besserer Moment machen den Flug perfekt. Carina ist die nächste. Toller Start doch der Moment passt nicht so gut. Das Modell lag nach etwa 110 Sekunden.

2. Durchgang

Nun fängt der zweite Durchgang an.
Carlos steht zum Start bereit. Der Start war gut und das Modell hält seine Höhe und schafft erneut die 240 Sekunden. Als Nächstes ist Matthias dran. Ein sensationeller Start mit einem guten Moment damit ist auch sein zweiter Durchgang locker voll. Jetzt kommt Carina. Ein toller Start alles sieht gut aus doch nach etwas 40 Sekunden kommt aufeinmal die Bremse, durch ein technisches Problem. Das Modell liegt nach etwa 50 Sekunden.
Lara zieht das Gummi auf und steht zum Start bereit. Ein verkorkster Start doch durch den Einsatz des Wedelteams und dem guten Moment wurden die 240 Sekunden erreicht.

1. Durchgang

Lars schreibt: 7:00 Uhr 18* als der erste Durchgang startete. Es ist windstill mit einer ganz leichten Briese. Carina zieht als erstes den Gummi auf. Der Wurf war Klassen und das Modell ist sehr ruhig im Gleitflug aber nicht mit der nötigen Höhe und liegt nach 192 Sekunden. Als Nächstes zieht Carlos das Gummi auf. Ein toller Start von Carlos. Das Modell hat eine gute Höhe und fliegt ruhig in großen Kreisen und erreicht die maximale Flugzeug von 240 Sekunden. Jetzt kommt Matthias. Auch ein toller Start von Matthias, der auch locker die 240 Sekunden Schaft. Jetzt noch Lara. Ein wirklich guter Start mit einer guten Höhe. Doch das Modell fängt an zu pumpen und liegt schon nach 135 Sekunden, schade. Damit ist der erste Durchgang für Team Deutschland vorbei.

F1A Senioren Tag – Bilder und Ergebnisse

Kurz nach 18 Uhr war sas erste Stechen über 6 min. 26 der 82 F1A-Flieger waren am Start, es war noch windig und thermisch, aber schwierig. 6 erreichten die 6 min, sie durften um 19:30 dann über 8 min nochmals ran. Die 480 sec erreichte nur der neue Europameister Tapio Hanhilammi (FIN) vor Oleksii Kosylo (UKR; 384 sec) und Luka Najdoski (MDK, 332 sec).

Nach dem ersten Stechen Platzierten sich Dominik Andrist (SUI, 283 sec) auf Platz 9, Ron Aßmuß (GER, 181 sec) auf Platz 22 und Lauri Malila (SUI, 139 sec) auf Platz 23.