Urs Muntwyler schreibt:

Da der Social Media Manager des Schweizer Teams noch fehlt, so übernehme ich das:

 

Der Montag mit F1Q fing gut an mit 2x Max. Wir hatten ein excellentes Thermikteam mit Fredi und Dominik Andrist und bei nur einem Starter alle Zeit zum Starten. Im dritten Durchgang fehlten 5 Sekunden und in den folgenden Flüge zeigte das sonst zuerlässige Modell Nr. 7, dass es mit dem starken Wind Probleme hatte. Leider gab es in der Kiste keinen Ersatz, diese Modelle sind irgendwo zwischen Lieferanten und der Schweiz unterwegs – seit Monaten – bzw. das Modell Nr. 4 brach seinen Schwanz bei ersten Testflug in einer Ackerscholle und hat eine Reha in Ungarn vor sich. Das Problem bei Nr. 7 waren einige gebrochene Rippen vor der Endleiste und eine schon mehrmals gebrochene D-Box im Aussenflügel, was den Flügel etwas weich machte. Im 6. Flug war der Steigflug bei starkem Wind unter dem Normalwert und das Modell war nicht mehr in der Lage stabil in die Thermik einzudrehen – daher kein Max. Für den letzten Flug stellte ich das Modell Nr. 8 für Fly-off auf „Thermik“ um, was ich so ohne Testflüge noch nie gemacht habe – Probleme eines Anfängers. Das Modell Nr. 8 machte dann ein Max. und flog weit und hoch. Damit ist das Q-Thema an der EM 2026 ad acta gelegt. Fortsetzung folgt wohl in Poitou nächster Woche und 2027/ 28. – Immerhin ist das Potential da und die „lessons learned“ notiert.

 

Der Fokus des CH Teams liegt nun ganz auf den F1A Piloten Dominik Andrist und Lauri Malila. Sie üben und übten Flüge in allen Lagen und Tageszeiten. Lauri überprüft akribisch jedes Modell und Dominik hat noch seinen Modellpark den Bedingungen angepasst. Fredi Andrist und Urs Muntwyler machen Support. – Bewerbungen für das „Wedelteam“ kann man jederzeit beim TM abgeben – Rückholer machen wir mit Milla Pyykkönen – wir haben ja sogar eine Helferin.

 

Heute haben wir auch F1B geübt. Fredi Andrist hat alles im Griff – Erfahrung und Übung einer langen Freiflug-Karriere. Bei Urs Muntwyler muss der Schwanz von Nr. 8 an Modell Nr. 9 angepasst werden. Erinnerungen an metallabtragende Lehrlings – Aktivitäten vor über 50 Jahren führten zum gewünschten Ergebnis und die Testflüge sind ok. Aus technischen Gründen (falsche Software in den Progammierern – so der Lieferant) fliegen bei Urs Muntwyler nur Carbon-Modelle. Auch hier ist die Box nicht ganz voll. Zwei Kategorien fliegen hat so seinen Preis, es passen nicht 2 x 4 Modelle oder mehr in die Box. Aber so haben wir wenigsten in einer Kategorie ein komplettes Team. Bewerbungen für weitere Kategorien nimmt auch hier der TM entgegen – man darf bzw. muss dann sogar zwei Jahre und mehr in der Schweiz wohnen – auf eigene Kosten…

 

Soviel vom adhoc Social Media Manager des Schweizer Teams – der Posten des Fotografen ist auch noch pendent.

 

Urs Muntwyler

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