Stechen in F1C auf 10min Flugzeit
5:41 Uhr und 17°, gefühlte -17, sprich es ist feucht und kalt. Eigentlich wunderschön, wenn es nicht der zehnte morgen in Folge wäre, den wir auf dem Acker stehen. Alles ächzt und tut weh, aber die Stimmung ist immer noch hervorragend und mal mindestens das halbe Team ist hier draußenj.
5:45 Uhr, Motorläufe zur Probe, Probestarts, und einer von Slava misslingt sehr. Genau wie gestern bei Daniel in der einen Runde gingen nach dem Motorlauf die Flächen nicht auf, und genau wie Daniel gestern bremst Slava das Modell dann auf dem Weg nach unten mit dem Ergebnis, dass die Flügel zum Rumpf hin einschlagen und das ganze Ding in V-Form zu Boden kracht. Kein guter Start für diesen Morgen, und es schmerzt immer wieder, den Materialverschleiß zusehen.
Das Stechen läuft. Ein Ukrainer ist in der Luft, Claus-Peter wechselt noch die Kerze, weil der Motor nicht kommt. Der Pole ist auch in der Luft.
Slava startet.
Claus-Peters Motor läuft trotzdem nicht an. Einmal kurz, kommt aber nicht auf die richtige Drehzahl und bricht wieder ab. Sieben Minuten Arbeitszeit, das haben wir
auch diskutiert oder tun es jetzt nach Ende des Steens, 7 Minuten Arbeitszeit sind einfach verdammt wenig. Denn irgendwann werden die Sekunden runter gezählt und nichts geht mehr. Dann wird abgeblasen. So auch leider bei Claus-Peter.
Die Starts und die Flüge der anderen, die wir dann sehen haben, waren nicht außergewöhnlich, sie waren einfach dem ruhigen Wetter entsprechend, und Micha sagt, er hätte den gestern übrig gebliebenen Schnaps vielleicht doch mit aufs Feld bringen sollen heute Morgen.
Schade. Die alte Geschichte, die Motoren von C morgens zum Laufen zu kriegen.
Slava und der andere Ukrainer haben exakt die gleiche Zeit geflogen, genau 408 Sekunden, also knapp unter 7 Minuten. Jetzt werden die Altimeter ausgelesen, um die exakten Flugzeiten miteinander abzugleichen und festzustellen, ob ein weiteres Stechen geflogen werden muss. Der Pole ist Dritter, Klaus Peter vierter der Gesamtwertung.
Auch wenn das jetzt echt enttäuschend war, sollten wir die Leistung des C Teams gestern nicht vergessen. Ein dritter Platz bei den äußerst schwierigen Bedingungen ist eine sehr gute Leistung. Glückwunsch dem ganzen Team!
7. Durchgang
Siebter Druchgang
Kaum noch ruhige Momente, Wind ist immer da. Und wenn er einen Moment nicht da ist, ist es nicht, dass der da ist.
Als wir endlich einen Moment haben, starte den Motor nicht von Klaus Peter, Dani zieht vor.
Noch kein einziger Start in diesem Durchgang nach 14 Minuten
Ungarn geht, aber der Wind fehlt.
Jetzt kommt der Wind und Dani soll starten. Tut es auch, leicht verzögert, das Feld ist schon weg. Der Start ist gut und das Modell steht nach dem Übergang für gefühlte der 30 oder 40 Sekunden einfach im Wind. Steht und steht bevor es jetzt einkreist. Sehr schnell ist es allerdings in dem tückischen hinteren Feld, wo es uns oft zersäbelt hat. Wir werden sehen. Jetzt steht es schon wieder? fliegt dann einen weiteren Kreis, ist von hier schon auf der Höhe der Baumkante, hält sich dort, dann über den Feldern. Da kriegt da was fliegt immer noch. Vollin geringer Höhe aber voll.
Claus-Peter jetzt.
Wärme, warten, lange. Veronika geht zwischendurch schon weg, weil es kaum auszuhalten ist.
Dann ein Versuch, doch der Motor geht nicht gut an. Dann doch, doch wir brechen ab, die Luft ist durch.
Neuer Versuch in diesem unruhigen Wetter und der Motor startet gut. Claus-Peter startet, aber der Motor geht nicht aus. Wir sehen das Modell mit laufendem Motor in einer riesigen Kurve hinter uns ins Feld schlagen. Überläufer, und Klaus Peter geht noch mal mit dem zweiten Modell. Der Motor lief 33 Sekunden.
Mein Micha motiviert Claus-Peter in kurzen klaren Worten mit Blick auf die Ergebnisliste jetzt bloss nicht die Flinte neben seinem Flieger auch noch in Korn zu werfen, und CPW schüttelt sich kurz und packt das Ding dann an.
Philipp inzwischen an der Startstelle.
Motor geht an und Philipp startet gut. Micha und Micha sehen aber gleich, wir waren viel zu früh und die Höhe ist nicht schön. Der Flieger marschiert aber hinter der Thermik her, fliegt ganz rechts rüber und sucht sich was.
Derweil hält Veronika das Ersatzmodell oder Zweitmodell und Claus Peter kommt an den Start.
Derweil fängt Philipps Flieger die üblichen Turbulenzen an, dass man nicht weiß, unterschneidet er oder will er steigen. Manchmal macht er beides kurz hintereinander. Eine Weile verliere ich ihn aus dem Auge, finde ihn dann aber weit rechts, vor den Bergen nur zu erkennen, wenn er blitzt. Die Höhe ist nur noch lala. Er dreht noch mal nach links, fliegt Strecke und geht dann bei 2 Minuten 47 zu Boden. Trotzdem bei diesen Verhältnissen eine gute Zeit.
KCaus Peter wieder an der Startstelle, noch 21 Minuten.
Dani hat das gesteckte Modell und kommt damit zurück.
Claus-Peter neuer Startversuch, aber der Motor startet nicht, Schlauchabbruch. Startabbruch.
Noch 17min
11min
Und dann habe ich aufgehört sowohl zu denken wie auch zu schreiben. In kurzen Worten und vielen Schritten hin und her zwischen Starstelle und Arbeitsplatz bei den Zelten hat Claus-Peter es geschafft, bei 64min und 56sek zu starten, das Modell also freizugeben – Andreas Rink hatte im Feld die Rundenzeit mitgestoppt. Kaum ist der Motor aus, kommt die Tröte.
Und das Drittmodel fliegt voll, Claus-Peter ist mit drei anderen in Stechen 💪🏻
6. Durchgang
Sechster Durchgang. Claus Peter verlässt die Startstelle wieder, weil mit einem Ohr etwas nicht stimmt. Dani macht sich startbereit. Viel Wind noch immer. Drehend.
Phil ist mit Modell an der Startstelle um nachzurücken.
Dani will starten, aber sie ziehen es doch nochmal zurück.
Großes warten, dann startet Daniel.
Sie wählen einen Moment, wo eigentlich alles passt, aufheizen, Ablösung und doch ist es von Anfang an nichts. Nichts da. Ich glaube keine 2 Minuten, 118 oder so
Philipp wartet.
Und verlässt die Startstelle wieder, weil Claus-Peter kommt.
Dani 102 höre ich jetzt.
Ein Modell neben uns hat gerade gesteckt. Ich glaube das war Ungarn, ja, jetzt sehe ich den Rückholer. Und der Israeli hat im gleichen Flug wie Dani daneben gelegen. Vielleicht hat er ein paar Sekunden mehr, aber ist genauso abgesoffen wie er. Die ukrainische Frau, die mitfliegt, hatte vor zwei Durchgänge einen Nuller. Sie war im letzten Moment mit ihrem pinken Modell zur Startstelle gerannt, aber genau da wurde der Durchgang abgeblasen. Es ist also wirklich durchaus anspruchsvoll, ein ganzes Team durchzukriegen.
CPW bereit und wartet.
Geht
Die Ablösung sehr stark, und er hängt voll drin und ist voll.
Phil jetzt noch und viel Wind zieht durch.
Motor an und dann doch wieder abgebrochen, weil der Bart durch ist. Wir warten.
Philipp startet schließlich, der Motor lief nicht gut an, Micha sagte Zündkerzen, und Dani wollte schon neue holen, da lief der Motor aber doch rund. Der Start aber nicht gut, der Wind dreht ständig, und es ist schwierig, die richtige Startposition zu finden. Der Flieger versetzte, weil der Wind plötzlich wieder seitlich kam. Hat stark genickt beim Übergang und konnte nicht mehr gehalten werden. Etwas über 1 Minute.
Korrektur zum dritten Durchgang. Ich hatte bei Philipp aufgeschrieben 119 Sekunden. Es waren aber nur 79. Wahrscheinlich haben sie eins 19 gesagt ich habe gedacht 119 Sekunden. Es war aber 1 Minute, 19.
Claus Peters Modell im Stacheldratzaun, der von Huden bewacht wird, und mit den hiesigen Hunden ist nicht zu spaßen. Ron ist wohl da, Enrico auch, wenn ich das richtig mitbekommen habe, und jetzt höre ich, dass Stanisłav die Hunde bespaßt haz und auch Pferde, während die anderen das Modell bergen wollen. Von Stangen war auch die Rede.
Und ich habe gerade von dem Ungar gehört, Bauer, dass dem Modell im Flug von einer starken Böe die Ohren eingedrückt wurden, und das Modell kreiste runter wie ein Korkenzieher. Dann gab der Wind es wieder frei, Ohren auf und es fliegt Max.
Danach im Flug hat er besagtes Modell allerdings gesteckt und hört jetzt auf, weil er kein Modell mehr hat.
5. Durchgang
Fünfter Durchgang
Ich habe gerade Per Findahl getroffen, ohne T-Shirt und mit Verband um die Brust, weil er sich gestern fast selbst abgeschossen hat, als der Strang riss. Er hat wahnsinnig Glück gehabt, das hätte im wahrsten Sinne auch ins Auge gehen können. Und selbst der Bluterguss auf der Brust ist schlimm genug.
Auch habe ich Team China an der Fressbude getroffen, wo ich ein isotonisches Getränk eingeworfen habe und amüsiert feststellte, dass Team China tütenweise jenes isotonische Getränke gekauft hat neben jeder Menge Limo für ihre Jugendlichen.
Claus-Peter betankt. Spricht mit Micha Thermik ab, der Wind ist da, aber dann ist es schon zu spät. Wir warten.
Dani mit Modell an der Startstelle, startbereit.
Eine gute Ablösung, die das Feld bereit ist anzunehmen, einige gehen schon hoch. Auch Claus Peter möchte, aber der Motor geht nicht an. Relativ schnell entscheidet er abzubrechen, Daniel meldet sich an.
Gibt an, dass er die Thermik eher früher wissen will als später, weil er den Motor noch wird einstellen müssen, wenn er erst mal läuft.
Motor lief jetzt besser, hat nach oben raus aber wieder gestottert. Dani hat auch leicht nach rechts weggegeben meiner Meinung. Hängt aber gut drin. Ich kann ausatmen.
2 Minuten hat er schon, aber das müsste jetzt reichen. Tut es auch.
Claus-Peter steht schon wieder an der Startstelle.
29 Minuten sind rum.
Mittlerweile kommt die Strömung die Startlinie runter und das hilft uns. Wir können an den Sonnenschirmen der Zeitnehmer sehen, wann die Ablösung kommt, können sie auf uns zukommen sehen und Claus-Peter ist bereit. Hat nicht so gut weggegeben weil nach rechts, vielleicht war das aber wirklich auch der Wind. Sicheres Ding.
Voll.
Phil jetzt noch.
Nicht ganz gerade weggegeben und wieder ein enormer Nicker nach dem dem Übergang. Modell hat sehr schnell an Höhe verloren, und in meiner Anspannung laufe ich raus zum Wedeln und bilde mir ein, das hilft. Mit Sicherheit aber hat das Wedeln des Teams geholfen, dass bereits im Feld ist, denn der Flieger platziert sich trotz geringer Höhe gut in der Thermik und nimmt sie mit oder besser sie ihn.
Endlich der erste Volle für Phil.
4. Durchgang
Vierter Durchgang Wind
Zwei Störche kommen zum Feld geflogen, und überall gehen die Motoren an. Auch Claus-Peter schmeißt seinen an und geht meine ich als erster oder zweiter. Der Start ist okay, aber direkt danach gibt die Thermik ihm zwei gewaltige Schläge mit, so dass wir den Atem anhalten. Der Flieger bäumt sich richtig auf, aber nur um dann richtig fett mitgenommen zu werden. Riesige Höhe über dem Startfeld.
Ein sowas von voller!
Allerdings kommt die Bremse nicht. Ich merke das aber erst jetzt, und weiß deswegen nicht, wie viel Zeit vergangen ist. Flieger gelandet, kommt dann durch. Michael Jäckel hat ihn im Glas gesehen. Vielleicht 5 Minuten nach dem versuchten bremsen? Die Rückholer sind dran.
Dani am Startplatz. Startet gut, evtl leicht nach rechts. Es kommt jedoch im Start eine Funktion nicht und die Flächen gehen nicht auf. Daniel bremst in letzter Sekunde, das Modell wird bei 19,7Sek gestoppt.
Phil am Start.
Motor an
Okay, aber ein richtig fetter Nicker danach, der Höhe kostet. Viel Höhe. Aber das Modell fängt sich gut in der Thermik. Wedler braucht es nicht, bevor es weit hinten im Gelände aber plötzlich so gewaltig einschneidet, wie wir es gestern schon bei den B Modell gesehen haben. Jetzt ist die Frage bringt ihn das runter oder trägt es ihn höher? Einen Moment sah es aus, als könne es steigen, aber es hat zu viel Luft verloren und schneidet wieder.
-5 Sekunden, also 2 Minuten 55
Der Flug erinnerte stark an Stanislav gestern oder Frankie am A Tag.
Daniel macht an
Modell hat keinen guten Übergang aber verliert viel Höhe nach dem Start und Übergang. Das Wedel Team ist runter und gibt ihm richtig gut was mit. Dort hinten im Feld scheint er etwas angepackt zu haben, und wir zittern. Ist eine ähnlich schwierige Luft wie bei Philipp vorhin, und da weiß man immer nicht, geht die jetzt nach oben oder brutal nach unten? Im Gegensatz zu Phil vorher scheint Daniels Flieger es mitzunehmen, das Wedel Team, immer noch drunter, hilft super!! 2 Minuten 30 jetzt, aber ruhig fliegt das Ding nicht.
Maximum.
3. Durchgang
Dritter Durchgang. Es kommt mehr Wind auf. An der Startstelle jetzt Sprit, der 20% gemischt sein soll. Claus-Peter an der Startstelle.
Temperatur steigt, gibt Micha durch, und Claus-Peter gibt Sprit rein. Motor an, und die Ablösung an der Startstelle ist enorm. Die Abgabe hat Rückenlage, was aber auch wirklich an dem Wind hier liegen. Jedenfalls ist der Übergang nicht in bester, die Therme, nimmt ihn aber sofort mit und alle gehen hinterher.
Bei 2 Minuten ist das schon ein sicheres Ding. Wobei wir das gestern ja auch öfter gesagt haben. Aber im Moment scheint es noch zu stimmen.
CPWs Kommentar: Nu. Mittendrin.
An der Startstelle wird jetzt das erste Mal kommentiert, dass in ihrer eigenen Starterliste Philipp unter der Flagge von Neuseeland geführt wird.
Bei ihrer gegenseitigen Kontrolle stellt Daniel an Philips Modell fest, dass ein Haken eingerissen ist. Der wird jetzt geklebt.
Dani dafür am Start.
Motor geht an, läuft gut, Übergang auch. Es scheint mir eng zu kreisen, macht dann aber weiter auf. Ist trotzdem etwas schnell.
Bei einer Minute sieht es nicht gut aus. Das Wedelteam ist drunter. Micha und ich drehen uns ständig weg und wieder hin, weil wir nicht hinsehen können. 2 Minuten jetzt. André gibt dem Modell wieder Anweisung von der Stadtstelle, und das scheint zu helfen. Am Ende der voller, dann auch relativ sicher.
Michael Jäckel sagt jetzt, die Blasen kommen hier immer in 2 Etappen. Für die erste ist Dani zu spät gestartet, für die zweite etwas zu früh. Aber Hauptsache, das Ding ist voll.
Phil macht sich fertig.
Der Motor war nicht stark, aber der Start zumindest ereignislos, wenn auch leicht nach rechts weggegeben. Das Modell hat aber mit dem Übergang fast alle Höhe verloren. Der war nicht sauber, mit dickem Nicken. Es fliegt dann zwar Richtung Störche, aber ob das was bringen mag?
Nein, es fängt sich nicht mehr.
119Sek
2. Durchgang
Beginn der zweiten Runde, Claus-Peter an der Startstelle.
Macht den Motor an. Schmeißt ein bisschen nach links meines Erachtens. Auch der Übergang ist nicht optimal und das Modell verliert etwas, stabilisiert sich aber wunderbar im Gleitflug und hat gute Luft
Ungefährdet voll.
Philipp als nächster. Micha Jäckel erklärt den Zeitnehmern die Überläuferegeln. Das ist so etwa wie Abseits beim Fußball.
Phil startet den Motor, braucht aber mehrere Anläufe. Er läuft einfach noch nicht richtig rund, kommt nicht schnell genug richtig und aus meiner Sicht oder Hörweise. Der Start an sich dann gut. Das Modell kreist eng, umgeben von Q-Modellen, das Wedel Team bereits drunter.
Andere Modelle steigen weg, unseres kreist zu eng. Zweieinhalb Minuten jetzt und Michael Jäckel ruft den Wedlern zu aufzuhören.
Das Modell ist bei 196 Sekunden unten, 3:16min.
Daniel jetzt.
Der Motor ging gut an, und Daniel ist gestartet, war auch ein guter Start, aber das Modell fällt sofort in Pumpmodus. Es beruhigt sich nicht, erst, nachdem es nur noch in vielleicht 50 m Höhe ist. Richtung Kirche ist das, und da scheint auch was zu sein. Es steigt dort tatsächlich noch ein bisschen weg. André gibt dazu von der Startstelle aus Anweisung, wie es steigen soll: beruhigen! Steigen! . . . Aber noch ist das Ding nicht sicher. . .
Und wird es doch.
Voller.
1. Durchgang
F1C
1. Durchgang
Der Arbeitsbereich wimmelt. Ein Motor nach dem andern wird probegestartet, es riecht nach Sprit, herrliche Atmosphäre. . . aber die Nervenanspannung ist wie immer bei C zum Greifen. Am liebsten würde ich mich ins Auto setzen und ein langweiliges Buch lesen.
Start Reihenfolge wird sein Claus-Peter, Philipp, Dani.
An der Startstelle angekommen gibt es wieder Startkarten noch Sprit. Wir sind an 21, die allerletzte der Reihe, und tatsächlich wurde Sprit verteilt, aber der reichte nicht bis zu uns.
Rundeneröffnung ist jetzt um eine halbe Stunde verschoben.
Die Runde ist offen. Claus-Peter steht am Start.
An der Startstelle neben uns, die jetzt doch noch eröffnet ist, haben die Serben keinen Sprit. Grosse und laut geführte Diskussion, woher sie jetzt welchen bekomnen, ggfs auch von uns, und Micha gibt die Warnung durch, nicht den offiziellen Sprit mit dem Etikett zu nehmen, weil das nur Methanol ist, nicht mit Öl gemischt.
Eine Viertelstunde wartet, das fällt jetzt schon. Ein Starter von irgendwo vorne ist an uns vorbeigeglitten in ganz geringer Höhe. Aber so ein richtiger Hase, der das Feld losjagt, hat sich noch nicht gefunden.
Auch Claus-Peter wartet, Daniel und Philipp beide mit den Modellen in zweiter Reihe.
Jetzt werden unten in der Linie die Motoren angeschmissen, einer auf jeden Fall. Ein zweiter jetzt. CPW macht auch an. Guter Start, guter Übergang. Das Modell gleitet sehr gut zusammen mit einem anderen Modell, aber Claus-Peter scheint höher zu sein.
Es versetzt kaum. Die Modelle kreisen über den Startstellen.
3 Minuten 30 jetzt sagt Michael Jäckel, und es brennt nichts an.
Voll.
Philipp jetzt. Er macht sich bereit. Der Motor startet aber nicht. Starterwechsel, Daniel zieht vor.
Ich sitze etwas abseits, weil ich es nah an der Startstelle gar nicht aushalte. Wenn ich das jetzt aber richtig gesehen habe, hat Daniel noch die Zündkerze getauscht.
Erneuter Startversuch. Der Motor springt diesmal an, guter Start, kleiner Nicker. Ein anderes Modell startet mit ihm in gleicher Luft, scheint aber niedriger.
Er kreist ein bisschen eng, und wenn er zum Hügel geht, könnte es knapp werden, jetzt 2:30.
Fliegt weg vom Hügel mehr in die Ebene Richtung Süd und findet dort bessere Luft. Trotzdem zählen wir im Zehnertakt die Sekunden runter, bis er voll ist.
Phil steht an der Startstelle, vorne in der Linie gehen ein paar Kuh hoch.
Der Motor geht an.
Phil startet.
Überläufer und bremst.
Neuanmeldung.
Guter Start, aber ein böser Nick, ein kleiner zweiter hinterher. Das Feld geht wedeln. Die Luft ist gar nicht schlecht, aber auch nicht unbedingt gut. Er ist jetzt weiter hinten im Feld, da kann keiner mehr wedeln. Unter schneidet jetzt ein bisschen aber beruhigt sich wieder. Ein paar schnelle Wedler holen ihn doch noch ein und geben ihm schön etwas mit, aber es reicht nicht.
3:25 werden es.




























