7. Durchgang
Folgt.
6. Durchgang
Folgt.
5. Durchgang
Folgt.
4. Durchgang
Folgt.
3. Durchgang
Folgt.
2. Durchgang
Folgt.
1. Durchgang
Erster Durchgang. Wir sind an Startstelle 19, dem eher unteren Ende der Startlinie. Neben uns Serbien und Kroatien, wenn ich das richtig sehe, starke Teams.
Unsere Startreihenfolge hält sich ans Team T-Shirt, sagt Michael Jäckel: Stanislav zuerst, dann Bernhard, dann Andreas, dann Lara.
Schon gestern gab es während des Jugendwettbewerbes in B Diskussionen an den Startstellen, wenn Piloten zu weit weg aufzogen. Diese Diskussion bei B ist nicht neu, wird gefühlt an jeder großen Meisterschaft neu geführt, und doch versuchen die B Piloten immer so wenige Umzüge mit ihrem Bock wie möglich herauszukitzeln, was es den Mannschaftsführer nicht immer einfach macht.
Neben mir beim Kroaten fazzt der erste Gummi.
Stanislav kommt an die Startestelle. Micha und Micha sind da mit der Thermikmaschine, wobei Seiferts Thermikmaschine im Moment verschwunden ist, und das bringt uns sehr aus dem Gleichgewicht. Irgendwo in diesen langen Wettbewerbstagen ist sie auf der Strecke geblieben.
Stans Gummi reißt beim nachdrehen. Wechsel zu Bernhard.
Einige B sind jetzt schon gestartet, und die sehen nicht alle gut aus. 4 Minuten sind zu fliegen, und doch kreisen einige in 20 m Höhe über der Startstelle.
Bernhard kommt an die Startstelle, André Seifert ist Helfer und an seiner Seite.
Zwei Stellen weiter kommt Per Findahl mit einem B Modell und meldet sich an. Die Schweden haben wohl ein volles Team, er ist einer davon. In guter Tradition hat auch sein B Modell ein rosa und ein grünes Ohr.
Guter Start von Bernhard, nachdem 2 oder 3 Modelle neben uns den Bart angerissen haben. Bernhard sagt, ein bisschen steil geworfen, aber der Kraftflug ist sehr gut und stabil.
Über uns nur schwarze Kohlemodelle, Bernhards aber gut zu erkennen, da auch er ein rotes und ein grünes Ohr hat. Es fliegt solide eine Platzwunde nach der andern.
Obwohl er im Gleitflug leicht Höhe verliert, ist er zu keiner Zeit gefährdet und fliegt solide 4 Minuten. Erster Max für Deutschland.
Stanislav als zweiter und macht einen gigantisch senkrechten Start, ohne jede Drehung im Modell, einfach senkrecht hoch. Ein Moment Luft anhalten, bis der Flieger rum kommt, aber er tut es verlässlich und gut.
Auch der Gleitflug lässt keine Wünsche offen, Michael Jäckel, meint einmal, vielleicht etwas schnell, aber das Modell bremst ohne dass es wesentlich an Höhe verloren hat.
Andreas steht am Start. Er startet vielleicht ein bisschen flach, aber das Modell nimmt das mit und hängt sich gut auf. Gute Höhe. Keiner geht hinterher, aber gute Höhe. Lara mit dem Modell auf dem Weg zur Startestelle um sich direkt anzumelden, wenn Andreas fertig ist. Mein Micha sagt, ach, er schwebt ja, als Andreas Flieger vor unserer Startstelle im guter Höhe vorbeigleitet, ein ungefährdeter Max.
Erneuter Fehlstart für Lara, wie gestern im siebten, denn nach einem guten Abwurf bremst das Modell noch im Kraftflug. Ähnliches eben wie gestern, als das Modell auch im Kraftflug bremste, allerdings etwas später als diesmal, und es scheint der Modellnummer nach das gleiche Modell zu sein.
Lara kommt wieder an den Start jetzt mit einem anderen Modell.
Guter Start von Lara. Mein Micha sagt, jetzt muss er nur noch fliegen. Bei noch keinen 2 Minuten wird das Wedel Team gerufen, denn so richtig sicher ist der Flug nicht. Die Wedler sind jetzt drunter, aber das Modell wird immer schneller, je mehr es an Höhe verliert.
Bei 2 Minuten 40, haben wir jede Menge Wedler drunter, aber bei 3 Minuten kurvt das Modell nicht einmal mehr wirklich, sondern fliegt nur geradeaus, und das sehr schnell. Kommt jetzt wieder auf die Startstelle zu in 5 m Höhe. Liegt bei drei 48 unten.
„Slowenien“ wird über Mikro zur Modellkontrolle gerufen. Dürfen die sich jetzt aussuchen, welchen Piloten sie hinschicken?
Vorbereitung
F1 B. Tag 6:27 Uhr, und es waren gute 16°, als wir aufs Gelände gefahren sind. Jetzt wird das Lager aufgebaut, emsiges Treiben, der Vorbereitungsbereich wimmelt. Gefühlt ist die Woche hier allerdings sehr lang, und jeder ist jetzt froh, dass der Erwachsenen-Wettbewerb endlich Fahrt aufnimmt mit der dritten Klasse und sich auch irgendwie einem Ende zuneigt, übermorgen mit C. Jugend und Erwachsene zusammenzulegen ist eine enorme Belastung, allein schon durch die lange Zeit, durch jeden Morgen neuen Fotos auf eine neue Klasse und neue Piloten. Und eigentlich ist man immer dabei, entweder man wedelt oder man schreibt oder man sorgt sonst irgendwie dafür, dass das Team versorgt ist. Und das Team sind 34 Leute.
Unser Philipp hilft heute Morgen Stanislav an der Startestelle. Dani ist gerade nach kurzer Begrüßung des Feldes wieder zurück ins Hotel gefahren und will nur schlafen schlafen, die Woche zehrt an uns, das sagte mir heute Morgen auch mein unterer Rücken. Andererseits: wie viel Spaß macht es mir, nach vier Jahren wieder bei einem Wettbewerb dabei zu sein! Habe ich sehr vermisst.
