Urs Muntwyler, Schweizer F1B- und F1Q-Flieger, berichtet:

Hier einige kurze Infos zum CH-Team:

Am Donnerstag ist Urs Muntwyler als erster eingetroffen und hat seine B- und Q-Modelle ausgepackt. Beim ersten Start seines 6-panel Varadis ging der Flug in sehr böigem Wetter ordentlich. Bei der Landung ist er frontal in eine Ackerscholle geflogen und der Rumpf brach entzwei. Das Modell wird wohl als nächstes eine Reise nach Ungarn machen. Es hat schon eine ordentlichen Track-Record in solchen Sachen. Ergo ging das Training der Q verhalten weiter – erstes Ziel – kein Modell verlieren. Die drei Modelle konnten gut eingestellt werden und waren bereit für den Weltcup.
Bei den B ging eine Rumpfröhre in der Kiste kaputt, was ein Novum ist und ein Hinweis auf eine weitere Baustelle ist. Telefone in die Schweiz halfen – Fredi unsere Allzeitwaffe im Team – holte einen Ersatz aus Bern. Die verbleibenden Modelle konnten gut eingestellt werden. Da wir nur in B ein Team haben, war der Entscheid den Weltcup nur in Q zu fliegen, damit kein Ausfall in B stattfinden kann.

Der Weltcup am Samstag in Q verlief nach Plan. Ich hatte Glück und Jens Stemmler und Andreas Seifert waren auf meiner Startstelle. Da kriege ich mehr nützliche Infos als in einem halben Jahr Training in Mühlethurnen – ich bin ja der einzige Q-Flieger in der Schweiz. Der Wettkampf verlief nach Plan mit Einsatz aller drei Modelle (2x Vorvihost und 1-mal Varadi) entsprechend den Eigenschaften und Einstellungen. Das ergab 5 Max, was das Ziel war. Im Fly-off ist dann mein Fly-off Modell durch die Landschaft geflogen ohne eine Auftwärtsströmung, was Rang 12 ergab. Für mein erstes Stechen mit Altimeter ganz ordentlich. Fürs nächste Fly-off – Ziel Montag – ist nun das andere Model gesetzt.

Lauri Malila ist im Laufe des Freitags mit Milla Pyykkönen eingetroffen. Damit haben wir sogar eine Helferin im Team, was für CH Verhältnisse schon komfortabel ist. Er hat den Samstag mit Training verbracht und hilfreiche Tipps fürs Fly-off mit Altimeter geliefert.

Alfred und Dominik Andrist sind am Sonntagmorgen eingetroffen. Sie haben genügend Zeit um noch vor Mittwoch (Dominik F1A) und Freitag (Dominik F1B und Fredi) zu trainieren. Wir sind alles zusammen in zwei Wohnungen untergebracht in einem Haus mit vielen weiteren Freifliegern.