Konrad Zurowski (POL) ist der neue F1E-Europmeister, als einziger flog er fünf Volle.
Team-Europameister wurde Deutschland.
Guadalup Gonzalo Aguete (GER) wurde nicht nur Vizemeisterin bei den Frauen (hinter Mara Straffelini, ITA), sondern auch dritte in der Gesamtwertung.
Überhaupt die Frauen bei dieser EM: unten den ersten Fünf sind drei Frauen!

Wie schwierig es zu fliegen war, sieht man schon daran, dass nur der Sieger in allen fünf Durchgängen die Maximalzeit von 240 sec erreicht hatte. Eigentlich war es ein sehr schönes Wetter, gut 25 C warm, 0 – 2 m/sec Wind, maximal 3/8 bewölkt. Aber der schwache Wind kam aus drei Richtungen, immer wieder wechselnd: mal von vorne, mal von einer Seite, mal von hinten – das macht Hangflug sehr schwierig. Von zwei Seiten kam jeweils eine Hügelreihe ins Tal herein, da sollte man dazwischen durchtreffen, wenn man überhaupt so weit kam. Ohne Thermik war nicht viel zu machen. Ab und zu machten sich größere Ablösungen durch kräftige Böen bemerkbar. Langes Warten und abstauben war oft angesagt – aber oft nicht erfolgreich. So konnte man in Abwandlung eines Spruches in einer Wintersportreportage sagen: „Sie standen an den Hängen … und es geschah nichts.“

Schon ab dem dritten Durchgang lag Konrad Zurowski alleine an der Spitze. Geflogen wurde immer 65 min und dann 10 min Pause bis zur nächsten Runde mit einer Mittagspause nach der dritten. Hier gab es dann die vorbestellten Essen. In den Pausen gab es immer schon den aktuellen Stand der Ergebnisse.

Um 16:35 standen die Meister/innen fest, ein Stechen war dafür nicht erforderlich. Trotz der Prozentrechnung gab es einen Gleichstand auf Platz 22 – aber die beiden Kandidaten verzichteten auf ein Stechen.
Für Samstag steht die Siegerehrung der EM und des ersten Weltcups auf dem Programm – bei bestem Wetter. Am Sonntag soll der zweite Weltcup folgen – bei recht kritischer Wettervorhersage. Ein Vorziehen des Weltcups schien der Wettbewerbsleitung nicht möglich.

 

Fotos vom Senioren-Tag folgen ….