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WM Blog 2015
Hangflug-Weltmeisterschaft in Zlatibor, Serbien, 23.-29.August 2015

23.8. Weltcup, 24.8. Eröffnung, 25.8. Modellprüfung, 26.8. Junioren, 27.8. Senioren, 29.8. Siegerehrung/Banquett


Die deutsche Mannschaft: Werner Ackermann, Alexander Winder, Uwe Sondhauß
Die deutsche Junioren-Mannschaft: Florian Winker, Nick Finke, Nils Finke
Teamchef: Anton Frieser



Siegerehrung und Abschlussfeier

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Der Reservetag musste nicht als derselbe genutzt werden. Nach dem Frühstück richteten wir unsere Sachen für die frühe Abreise am nächsten Tag, gingen in die Stadt, ins Freibad oder auf den Platz zum Flieger einfliegen. Der vom Veranstalter geplante Ausflug war wohl recht wenig besucht: in der Stadt begegneten uns einige Nationen sowie die Jury-Mitglieder, die offensichtlich auch kein Interesse daran hatten.

Abends fand dann die Siegerehrung auf dem großen Platz in Zlatibor mit der Bühne statt. Das Podest für die Sieger war ganz nach hinten an den Rand der Bühne geschoben worden. Rechts davon standen die Moderatorin und die Nationen, die einen oder mehrere Sieger unter sich bargen. VOR dem Podest bauten sich die ganzen privaten Fotographen der Nationen auf und DAVOR war die Sicherheitsabsperrung. Summa summarum: Zuschauer, die sich nicht auf der Bühne befanden (der Großteil) sah von dieser prize giving ceremony herzlich wenig. Für uns auf der Bühne (ich war da zum Fotos machen) war es manchmal sogar ganz lustig; die anderen langweilten sich hingegen hinter uns und konnten uns beim Schnappschüsse schießen zusehen. Highlight für uns war natürlich, als das Senioren Team auf dem Podest stand und ihre Medaillen entgegen nahm. Dieses Jahr gab es sogar Pokale (2011 fehlten sie); bei den Mannschaften aber nur 1 pro Team.

Das Einzige, das die Zuschauer sehen konnten, war ein Streit zwischen den Franzosen und dem Organisator. Später stellte sich heraus, dass der Grund darin lag, dass derselbe Alain Roux (Titelverteidiger und nicht im Team) im Diplom des Teams auftauchte und nicht Jean Marie Chabot, der im Team war. Hoffen wir, dass der Fehler korrigiert wurde.

Das Banquett zog sich sehr in die Länge. Durchschnittlich wurde jeder der drei Gänge nach 1 Stunde gebracht. Pünktlich zum Hauptgang setzte auch die serbische Livemusik ein. Die Band sang und spielte so lauf auf serbisch, dass sich die meisten nach draußen flüchteten um ein vernünftiges Gespräch führen zu können.

Am Samstag Morgen fuhren wir alle recht zügig ab. Familie Sondhauß fuhr bereits morgens um 3 und erreichte die Grenze, über die wir auch bei der Hinfahrt gefahren sind um 7 Uhr. Dort standen sie dann im Stau, um mittags um 12 Kroatien zu erreichen. Wir wollten ursprünglich dieselbe Route nehmen, wurden aber von der Polizei frühzeitig von der Autobahn geleitet, um einen ländlichen Grenzübergang zu passieren. Dort mussten wir nur 2,5h warten und schließlich noch 30 Minuten zurück zur Autobahn fahren. Anton und Familie Ackermann fuhren über eine kleine ungarischen Grenze und kamen auch ohne große Probleme zu Hause an.

 

Senioren auf dem Treppchen

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Pünktlich um 10 begann der erste Durchgang mit 300 Sekunden Flugzeit. Bei 4-5 m/s aus Süd flogen die 3 auf Wolkenhöhe drei Max. Insgesamt waren 36 Teilnehmer aus 12 Nationen am Start, inklusive Titelverteidiger.

Mitte des zweiten Durchgangs drehte der Wind auf Ost. Werner hatte Glück: er flog zu Beginn, als der Wind fast eingeschlafen war. Leider landete er nach 297 Sekunden sanft am Gegenhang. Alexander ging als Nächster und flog seine 3 Minuten am Horizont ab. Bei Uwe klappte es leider nicht so gut. Er wartete bis kurz vor Ende des Durchgangs, da er bei besagtem Ostwind an der Startstelle stand. Der Richtungswechsel erfolgte aber nicht - zwischendurch war es sogar Rückenwind aus Nord. Er schaffte noch einen 120 Sekunden Flug.

Zum dritten Durchgang wurde die Startstelle verlegt, auf die der Junioren vom vorherigen Tag (DG 1-3). Die Flugzeit blieb bei 5 Minuten. Bei Werner und Uwe klappte alles wunderbar, anders als bei Alexander. Sein Modell war wieder einmal zu langsam und zu leicht, um gegen den starken Wind anzukommen. Es stieg über die Startstelle und trieb immer weiter nach hinten, bevor es nach 4 Minuten am Schotterweg landete.

Zum vierten DG wurde die Startstelle, wie bei uns Junioren, weiter nach unten verlegt. An der oberen Kante ging der Wind auf bis zu 7m/s hoch, an der Startstelle schwankte er dafür zwischen 2 und 6 m/s. Werner und Uwe drifteten nach links entlang der Hangkante in Richtung der linken Straße. Schwierig beim Koordinieren des Rückholens war hier spürbar, dass viele Modelle zwischen den Hügeln oder hinter dem Wald verschwanden und man selten einschätzen konnte, wo das Modell jetzt genau lag. Alexander fehlen leider 90 Sekunden, da er im Vorfeld stark an Höhe verlohr.

Im letzten Durchgang lief es dafür umso besser: alle drei flogen gute Max mit rießigen Höhen, die selbst mit dem Fernglas kaum noch verfolgt werden konnten.

Am Ende waren noch 4 Leute übrig, die alles voll hatten: Jaromir Orel (CZE), Marian Popescu (ROU), Junior-Titelverteidiger Konrad Zurowski (POL) und Mara Straffelini (ITA). Beim Stechen (gleicher Platz wie gestern) sollten 420 Sekunden geflogen werden. Jaromir Orel gewann mit 202 Sekunden (obrige Aufzählung entspricht den Platzierungen).

Für unsere drei Starter sah es teilweise nicht gang so gut: Alexander landete auf dem 17., Uwe auf dem 20. Platz. Werner fehlen insgesamt nur 3 Sekunden und er flog somit auf den 5. Platz.

In der Überschrift heißt es "Senioren auf dem Treppchen" und die bisherigen Leistungen reichen noch nicht dafür, oder? Weit gefehlt(!): In der Mannschaft reichte es für einen super 3. Platz nach Italien und Frankreich! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!

Danke sagen die drei an Elke und Christiane, Michael, Nils, Florian und Nick, die ihnen unter die Arme griffen und die Modelle rechtzeitig zum nächsten Durchgang zur Startstelle zurückbrachten!

Leider lief es nicht für alle so gut: gegen Ende des 4. DG flog ein Modell der Rumänen am Gegenhang in die Hochspannung, explodierte und verbrannte auf der Wiese. Da es eine Stunde später noch sehr stark qualmte, schauten wir mit dem Fernglas nochmals nach und sahen, dass die halbe Wiese bereits brannte/verbrannt war.

Nicht zu vergessen unsere waghalsige Rettungsaktion: von Ian Kaynes landete ein Modell in einem Baum direkt an der Straße. Wie so oft kam er auf Werner & Christiane zu und bat sie um Hilfe. Vor Ort baten uns die zwei auch noch zu helfen und letzten Endes hielten Elke, Wolfgang und Anton den Verkehr auf der Schnellstraße auf, während Christiane und Werner zusammen mit Ian das Modell vom Baum holten... Lustigerweise gab es eine ähnliche Situaion bei der WM 2013, wo Christiane & Werner ebenfalls Ians Modell vom Baum holten.

Morgen gehts eventuell zum Ausflug - wir wissen noch nicht, wer geht und wer nicht - und abends zur Siegerehrung und zum Banquett. Am Samstag werden wir dann die Heimreise antreten und noch irgendwo zwischenübernachten, um am Sonntag Abend zu Hause anzukommen.

Die Ergebnislisten gibts hier:

Einzel: http://www.wchf1e2015.vss.rs/downloads/2015_FAI_WCH_F1E_-_Seniors__FINAL.pdf

Team: http://www.wchf1e2015.vss.rs/downloads/2015_FAI_WCH_F1E_-_Seniors__EKIPNO_Final.pdf

Bilder von Wolfgang Gerlach

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Der Tag der Junioren

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Vom Winde verweht

Pünktlich um 8Uhr auf dem Platz, um ein langsames Modell gegen einen Sturmflieger einzutauschen, mussten wir feststellen, dass überall die Sonne scheint und unser Berg in einer großen Wolke verschwunden war. Zusätzlich tauchte der Veranstalter erst eine 1/4h später auf. Nach und nach trudelten die anderen 8 Nationen ein und ab halb 10 warteten alle 23 Jugendlichen an der Hangkante auf besser Wetter. Um 10 waren zwar alle gerichet, aber weder der Veranstalter noch Wettbewerbsleiter an der Startstelle. Wie auf heißen Kohlen warteten wir, bis die Wettbewerbsleitung gegen 10.45 verkündete, um 11 werden 3 Minuten geflogen.

Nils ging als Erster und eröffnete den Wettewerb mit einem sehr schönen Start. Leider reichte es ihm nicht ganz und ihm fehlen letzten Endes 27 Sekunden. Bei Florian und mir lief es hingegen super - wir flogen beide zwei schöne Max.

Im zweiten Durchgang wurde die Flugzeit auf 240 Sekunden hochgesetzt. Nils flog dieses Mal einen guten Vollen, mir reichte es auch locker - meiner war nach 5 Minuten auf dem Boden. Bei Florian fehlten leider 6 Sekunden, da die Thermik zu früh nachgelassen hatte.

Florian flog im 3. einen glatten Vollen. Nils landete nach 170 Sekunden am Gegenhang und ich lag nach 3 Miuten, da die Luft bei meinem Modell nicht mehr tragen wollte.

Zum 4. Durchgang wurde die Startstelle 50m weiter den Hang hinuter verlegt und die Flugzeit auf 5 Minuten gehoben, da prozentual viele 3 Max hatten. Zudem hatte der Wind von vormittäglichen 2m/s auf 4-6m/s aufgefrischt. Nils ging wieder als Erster und legte eine Glanzleistung an den Tag. Ich folgte und flog ebenfalls einen guten Max. Florian folgte als 3.. Sein Modell trieb leider nach 1 Minute nach hinten ab und entschwand nach 90 Sekunden aus dem Blickfeld.

Florian flog im letzten Durchgang als erster und hatte einen Fehlstart, da beim Start das Blei abgeflogen war. Deshalb ging ich als Nächster. Anfänglich sah der Flug noch gut aus, doch schon bald war klar, dass der Wind jetzt nachlassen müsste, oder ich würde wie Florian im 4. DG nach hinten getrieben werden. Leider trat letzteres ein und ich verschwand nach 90 Sekunden hinter dem Hügel. Florian wiederholte seinen Flug und stand 5 Minuten nahe der Startstelle. Nils folgte und flog seine 5 Minuten links der Startstelle ab und landete oben auf dem Hang.

Letzten Endes hatten Viktória Drmlová (Slovakei), Mikolaj Stryja (Polen) und Laurentiu Anca (Rumänien) alle 5 Durchgänge voll geflogen. Das Stechen fand kurz vor dem Gegenhang statt mit einer Flugzeit von 420 Sekunden. Mikolaj gewann, Laurentin wurde 2. und Viktória landete auf dem 3. Platz.

Uns reichte es leider nicht so weit nach vorne. Schlussendlich kam Nils auf den 10. Platz, Florian folgte auf dem 13. und ich kletterte auf den 19. Platz.

Mit der Mannschaft kamen wir auf den 6. Platz. Die ersten drei belegten Italien, Slovakei und Polen.

Ein großer Dank gebührt Christiane, Elke, Uwe, Michael & Werner!! Am Funk oder beim Modellrückholen wart ihr unschlagbar! Ohne euch wäre das alles nicht so schnell und einfach von Statten gegangen.

Die Ergebnislisten von heute findet ihr hier:

Einzel: http://www.wchf1e2015.vss.rs/downloads/2015_FAI_WCH_F1E_-_Juniors_Peti.pdf

Team: http://www.wchf1e2015.vss.rs/downloads/2015_FAI_WCH_F1E_-_Juniors_Peti_EKIPNO_2.pdf

Morgen gehen Alexander, Uwe und Werner an den Start und werden es hoffentlich ein bisschen besser machen als wir :) Mitfiebern könnt ihr hier: http://www.wchf1e2015.vss.rs/results.html (alternativ: http://www.wchf1e2015.vss.rs/blog.html und dann 'Results' auswählen). Die Ergebnisse wurden heute nach jedem Durchgang veröffentlicht. Hoffentlich klappts morgen auch so...

Drückt den Dreien fest die Daumen - wir zählen auf euch!!!

Bilder von Wolfgang Gerlach

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Modellprüfung

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Nick ist leider heute durch einen Insektenstich lahmgelegt, jetzt muss ich halt ran.

Heute war unsere Modellprüfung leider um die Mittagszeit. Es war nicht sinnvoll, vorher auf das Gelände zu fahren. Uwe, Werner und Christiane waren aber unterwegs, um die Rückholwege, die mit dem Auto zu erledigen sein könnten, zu ergründen. Ergebnis: mit dem Allrad läßt sich einiges machen. Die für die beiden Wettbewerbstage angekündigten Windrichtungen werden es wohl nicht erforderlich machen, dass wir noch See-taugliche Boote besorgen müssen. Um die Mittagszeit regnete es kurz und kräftig. Danach waren ca. 7 Meter Wind übriggeblieben. Aber es wurde besser. Am Ende des Tages hatten Alexander und Uwe einiges zu reparieren. Werner hat sein schnelles Elektronikmodell in den Griff bekommen. Er hat nun 5 Elektronikmodelle angemeldet. Unsere Junioren sind für den morgigen Tag guten Mutes.

Bitte haltet alle verfügbaren Daumen !!!

Nachher, nach der Mannschaftführerbesprechung kommt noch ein Nachschlag und dazu einige Bilder. Bis nachher.

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Nick ist leider heute durch einen Insektenstich lahmgelegt, jetz muss ich halt ran.



Heute war unsere Modellprüfung leider um die Mittagszeit. Es war nicht sinnvoll, vorher auf das Gelände zu fahren.

Uwe, Werner und Christiane waren aber unterwegs, um die Rückholwege, die mit dem Auto zu erledigen sein könnten, zu ergründen.

Ergebnis: mit dem Allrad läßt sich einiges machen. Die für die beiden Wettbewerbstage angekündigten Windrichtungen werden es wohl nicht erforderlich machen, dass wir noch See-taugliche Boote besorgen müssen.

Um die Mittagszeit regnete es kurz und kräftig. Danach waren ca. 7 Meter Wind übriggeblieben. Aber es wurde besser.

Am Ende des Tages hatten Alexander und Uwe Einiges zu reparieren. Werner hat sein schnelles Elektronikmodell in den Griff bekommen. Er hat nun 5 Elektronikmodelle angemeldet.

Unsere Junioren sind für den morgigen Tag guten Mutes. Bitte haltet alle verfügbaren Daumen !!!



Nachher, nach der Mannschaftführerbesprechung kommt noch ein Nachschlag und dazu einige Bilder.


Bis nachher.

 

F1E-WM 24.8. / Eröffnung

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Die Eröffnung oder Tanzen will gelernt sein


Bereits um  9 Uhr ging es auf die 20°C zu... Während Anton im kühlen Hotel die Anmeldung vornahm, fuhr der Rest der Mannschaft zum Trainieren aufs Gelände raus. Bei ``umlaufenden 'Winden' ´´ zwischen 0-3m/s versuchten wir, die richtige Startstelle zu finden. Dachte man einmal, man könne starten, so kam der Wind urplötzlich von hinten und man musste wieder warten. Alles in allem die gleiche Situation wie 2011 am Senioren-Tag. Um 12 war die Temperatur bereits auf "moderate" 29° gestiegen und jeder suchte nach Schatten. Nachdem wir gegen 13Uhr schweißgetränkt den Hang heraufgekrochen kamen, entschieden wir uns, zurück ins Hotel zu fahren und im Restaurant zu stärken. Nachmittags schlenderten Teile des Teams durch die Stadt, andere füllten ihre Modellkarten aus und wieder andere hatten noch nicht genug und fuhren auf den Platz zurück.

Um Sechse traf man sich dann auf dem zentralen Platz der Stadt (50m vom Hotel) zur Eröffnungsfeier. Nachdem die Nationen durch Trachtenträger repräsentiert wurden, hielten alle Sprecher ihre Reden glücklicherweise recht kurz und nach der offiziellen Eröffnung konnte schnell zum gemütlichen Teil übergegangen werden. Eine eigens angereiste Gruppe serbischer Volkstänzer in Trachten führte drei nationale Volkstänze auf. Zur Hauptattraktion wurde ein etwa 5jähriger Junge, der vor der Bühne die Bewegungen der Tänzer auf der Bühne gekonnt nachahmte. Konkurrenz bekam er von einem höchstens 2jährigen, der aus dem Bugy aufsprang und ebenfalls mittanzte. Man sieht, dass bereits früh feststeht, wer später auf der Bühne stehen wird :D Am Ende wurde Anton als Mannschaftsführer auf einen Cocktail (es gibt also doch welche?!) eingeladen.

Den Abend ließen wir wieder an der Bar ausklingen. Morgen gehts um 12 zur Bauprüfung und danach vielleicht ins nahgelegene Freibad zum Abkühlen.

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F1E-WM 23.8. / Weltcup

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Weltcup

8.00 Uhr und die Sonne blinzelte zwischen den Wolken hervor - perfektes F1E-Wetter! Nach der "Besprechung" um 9 Uhr auf dem Platz wurde langsam deutlich, dass die Flugzeit im ersten Durchgang 3 Minuten beträgt, damit sich jeder an die Verhältnisse anpassen kann. Bei Betreten des Startfeldes erfuhr man zusätzlich, wenn man nachfragte, dass die Vorbereitungszeit ebenfalls nur 3 Minuten beträgt.

Gleich im ersten Durchgang durften alle acht deutschen Starter (die deutsche Mannschaft und Michael & Anton) die Höhen & Tiefen des Geländes näher erkunden. Bereits im 2. Durchgang flog Uwe bei 4 Minuten Max über die 1000m Luftline entfernte Straße und freundete sich mit einem der vielen Bäume an. Vom Veranstalter wurde im Bulletin geschrieben, es gäbe keine Hindernisse und nur 2m hohe Bäume. Das wurde aber von mir getoppt, als ich in einem 20-25m hohen Baum landete.

Ein weiteres Hinderniss im Gelände ist ein verlassener Bauernhof, in den Florian im 4. Durchgang hineinflog und durch den Nils im 1. Durchgang durch die Turbulenzen zu Boden gedrückt wurde. Nicht zu vergessen die Weide- und Stacheldrahtzäune, die den Ein oder Andern zu Fall bringen und oftmals schlecht zu überqueren sind.

Am Besten kam letzten Endes Alexander mit dem Gelände aus. Er hatte einige sehr hohe Flüge, die ihn auf den 9. Platz brachten.

Essenstechnisch sind wir gut versorgt (Schnitzelwecken, Joghurt, Nektarine im heutigen Lunchpaket) aber bei den Getränken gibt es einiges zu mäkeln! Bestellt man an der Bar einen Coktail, so erhält man zuerst eine Absage, da es den Drink nicht mehr gibt. Ebenso beim Hauscocktail und Bier/Cocktail ohne Alkohol erhält man weder hier noch im Restaurant. Zudem sprechen nur 2 von 10 Bedienungen Englisch und die Verständigung beim Bestellen der Getränke fällt uns dementsprechend schwer :(

 Morgen gehts vormittags zum Trainieren und abends zur Eröffnungsfeier...

Und hier gibt es Fotos:

Ergebnisse des Weltcup-Wettbewerbs

Juiorenwertung:

3. Nils
6. Florian
15. Nick

Seniorenwertung:

9. Alexander
12. Nils
18. Florian
19. Uwe
24. Michael
32. Anton
53. Werner
60. Nick

Die gesamte Ergebnisliste gibts hier: http://www.wchf1e2015.vss.rs/downloads/2015_Zlatibor_Cup_F1E_Peti.pdf

 

F1E-WM 22.8. /Anreise

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Hangflug-Weltmeisterschaft in Zlatibor, Serbien, 23.-29.August 2015

23.8. Weltcup, 24.8. Eröffnung, 25.8. Modellprüfung, 26.8. Junioren, 27.8. Senioren, 29.8. Siegerehrung/Banquett
Die deutsche Mannschaft:
Werner Ackermann, Alexander Winder, Uwe Sondhauß
Die deutsche Junioren-Mannschaft: Florian Winker, Nick Finke, Nils Finke
Teamchef: Anton Frieser

Nebelwand & 12°C

Nachdem das Team am Vortag noch durch Ehepaar Brocks (Teammitglied der USA) vergrößert wurde trafen wir uns gemütlich um 8.30 zum Frühstück. Auch hier wurde für die Hotelgäste wieder ein großes Buffet aufgefahren. Was natürlich nicht fehlen darf: der beliebte Krautsalat :)

Der ursprüngliche Plan war, dass wir heute alle auf das 6 km entfernte Gelände fahren und unsere Modelle vor dem morgigen Weltcup die serbische Luft schnuppern lassen. Durch die tiefen Wolken und die häufigen Regenschauer geriet dieser Plan aber bereits früh ins Wanken.

Auf dem Gelände angekommen konnten sich alle erste Eindrücke der Plattform machen. Wie vor vier Jahren (2011 war die WM ebenfalls hier) sah man bereits, dass sich viele Weidezäune im Gelände befinden und der große See mit 1,3 km Entfernung bei entsprechender Windrichung gefährlich nahe an der Startstelle ist. Die Geländebesichtigung fand ein jähes Ende, als gegen 11 Uhr die Temperatur auf 12°C heruntergegangen war, der Berg in den Wolken verschwand und der Regen einsetzte.

Beim Mittagessen (es gab Buffet) besprachen wir die folgende Woche und den Ablauf der Wettbewerbstage.

Später fuhren noch ein paar Leute raus aufs Gelände für ein paar Probeflüge und freuten sich nach 3 Tagen im Auto auf die frische Luft. Das interessante Gelände konnte besser kennengelernt werden und beim Abendessen (Buffet) tauschten sich alle miteinander aus.

Beim morgigen Weltcup werden alle Bekanntschaften mit den hiesigen Kühen schließen, damit sie die Modele bei den folgenden Wettbewerbstagen auch in Ruhe lassen :D

  

Reise in die Berge

Am darauffolgenden Tag ging es weiter nach Zlatibor, Serbien, wo die WM in diesem Jahr stattfindet. Gestärkt durch das gestrige Abendessen und ein reichhaltiges Frühstück vergingen die 350km "wie im Flug". Bis kurz nach der serbischen Grenze - es durften alle passieren - fuhren wir auf der Autobahn, danach ging es über ruppelige Wege, notdürftig geflickte Straßen und über Berg & Tal zum Zielort weiter.

Untergebracht sind wir zusammen mit den anderen Teams im Hotel Palisad, einem noblen 4-Sterne Hotel mit Vollpension. Die genossen wir abends auch gleich; ein großes Buffet mit Salat, Suppe, Fleisch, Fisch & Beilagen sowie diverse Desserts wird uns in der kommenden Woche über die Runden bringen.

  

Erstes Treffen

Nach einer langen Autofahrt von bis zu 1000 km trudelte die deutsche Mannschaft am späten Nachmittag des vergangenen Donnerstags in Slovenski Brot, Kroatien ein. Die Ackermänner mussten aus "Altersgründen" einen Zwischenstopp am Wörthersee einlegen, bevor sie zum Rest stießen :)

Die deutsche Mannschaft? Die besteht dieses Jahr aus Florian Winker, Nick & Nils Finke bei den Junioren und Alexander Winker, Uwe Sondhauß & Werner Ackermann bei den Senioren sowie Anton Frieser als Team Manager.

Abends genossen wir die Ruhe im hiesigen Biergarten und bereiteten uns auf das Kommende vor - erste Befürchtungen über das Wetter werden größer: die Meisten kamen bei der Anreise bereits in starke Gewitter und Regenschauer. Dennoch sind wir zuversichtlich ;)


 



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