Stefan Rumpp berichtet über seine Erlebnisse im Wettbewerb Klasse F1A:
wir sind wohlbehalten aus Argentinien zurück. Die Ergebnisse habt Ihr ja bestimmt alle schon gelesen. Es hat in der Summe viel Spaß gemacht. Mein "Absaufer" im 2. Durchgang fing eigentlich ganz gut an. Es war noch sehr ruhig (1-2m/sec Wind), weshalb ich meinen alten 2,40m Flieger geflogen habe. Ich habe beim Schlepp gespürt, dass die Luft unruhiger war, als im ersten Durchgang, aber es war noch gut beherrschbar. Der Start war nicht optimal (etwas nach links). Das Modell liegt aber sofort und gleitet schön dahin. Nach einer guten Minute Flugzeit, frischt der Wind schlagartig auf (ca. 6-7m/sec). Das Modell wird in etwa 40m Höhe von einer Böe erfasst, fängt sich sofort wieder und hat noch ca. 30m Höhe.
Dann kommt die nächste Böe, dreht das Modell vertikal und lässt es senkrecht in die Erde krachen. Am Boden werden Modelle umeinander gewirbelt. Einige Piloten produzieren Fehlstarts (z.B. Koglot) weil sie die Modelle nicht mehr beherrschen können. Kurz danach ist der Wind zwar kräftiger (5-6m/sec) aber wieder normal beherrschbar.
Anmerkung: Stefan hatte, von seinem unglücklichen 2. Durchgang abgesehen, in allen anderen Durchgänge die Maximalflugzeit erreicht, wie der untenstehende Auszug aus der Ergebnisliste zeigt.
31 RUMPP Stefan GER 210 93 180 180 180 180 180 Gesamt: 1203
weitere Berichte, Erlebnisse und Hintergrundinformationen zu der WM 2011 in Argentinien demnächst in der nächsten Printausgabe der Thermiksense.