Thermiksense

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Start EM Blog 2015 F1ABP Rumänien
EM Blog 2015

Europameisterschaften der Junioren in den Klassen F1ABP vom 10. - 16.08.2015 in Rumänien

Berichte, Bilder und Erlebnisse von der JEM aus erster Hand.

11. August Training, 12. August F1A, 13.August F1B, 14. August F1P, 15. August Siegerehrung

(Ortszeit: + 1Stunde)



Ergebnisse

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Hier die Ergebnisse der Jugendeuropameisterschaft in Salonta. Wir gratulieren den neuen Europameistern zu ihrem tollen Erfolg.

Platzierungen F1A

1. Mikhail Lomov, Russland
2. Amit Kidron, Israel
3. Maksim Babenko,Ukraine

15. Julian Seifert
23. Stefan Richter
35. Sabrina Schönburg

Teamwertung

1. Russland
2. Tschechei
3. Ukraine

4. Germany

Platzierungen F1B

1. Pavel Lomov, Russland
2. Dawid Lipski, Polen
3. Mikhail Lomov, Russland

9. Tabea Wiesiolek
13. Anna Wiesiolek
15. Sebastian Jäckel

Teamwertung

1. Polen
2. Germany
3. Estonia

Platzierung F1P

1. Soslan Kupeev, Russland
2. Maksim Poliakov, Russland
3. Michal Ferlak, Polen

8. Oliver Meissnest

Teamwertung:

1. Russland
2. Polen
3. Ukraine

5. Germany



 

Bilder vom und zum Abschluss

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Annett Richter lieferte uns Bilder vom Abschluss der JEM 2015 in Salonta/Rumänien.

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Bilder vom F1P-Tag

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Bilder vom F1P-Wettbewerbstag

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F1P-Tag

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"Ein F1P-Modell kann nicht fliegen".
Eine einhellige Meinung beim deutschen Team. Oliver hat uns gezeigt wie 7 perfekte Starts funktionieren. Aber man muss wedeln, damit die Dinger fliegen.

Ok, die ersten 2 Durchgänge musste man nicht wedeln. Die nächsten 3 Durchgänge musste man das Brädd (Brett) hochwedeln.
Im 6. ging leider der Motor auf halber Höhe aus - aus der Traum von 7 Vollen.
Im letzen Durchgang wieder ein toller Start, Modell kippt nach rechts ab und kommt runter, links davon steigen 2 Modelle hoch.

"Ein F1P-Modell kann nicht fliegen".

5 Nationen flogen heute P, somit gab es 5 Startstellen. Für unser Team gab es lange Ruhephasen. Zwischendurch immer wieder ein Nickerchen.

Es gab heute nicht viel Modellversatz, recht ruhige Luft. Und natürlich wurde es wieder sehr heiss.

2 Junge Russen haben 7 Volle erreicht und dürfen heute noch stechen.

Es gab auch einige Abstürze, immer wieder von den gleichen Startern.

 

F1B-Tag Teil 2

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Sorry, es gab wichtigeres als für den Blog schreiben: was essen, in den Pool springen und duschen.

Jetzt ein eisgekühltes Bier aus der Dose zum weiterschreiben.

Der Pool wurde jetzt komplett von Modellfliegern belegt, aus Russland, Rumänien und Deutschland um gemeinsam eine Wasserschlacht zu machen - sowas kann es nur auf einer Jugendmeisterschaft geben.

Was soll ich noch schreiben, der Stress ist vorbei.

Begonnen haben wir wieder in aller Herrgottsfrühe, um 7Uhr begonnen um der Mittagshitze aus dem Weg zu gehen.
Tabea und Sebastian machten noch vorher einen Probestart, hier konnte man schon feststellen, dass die Flieger weit abgetrieben werden.

Die ersten 2 Durchgänge gab es wieder neutrale Luft. Gepatzt hat jeder mal, auch ich, hab eine meiner Töchter in einen Absaufer geschickt (in Abwinde starten lassen) und für die Modelle nicht immer die richtige Trimmung gefunden..
Auf sie Spitze getrieben hatte Basti im 7. Durchgang: 5 Stränge zerrissen auf dem Bock oder im Modell. Er hatte den Gummi in die Sonne gelegt.

Es wurde sehr viel Gummi zerrissen auf den 11 Startstellen. Meine Mädels waren echte Schwaben, jede hat nur 7 Antriebsgummis benötigt für die 7 Starts.

Ach ja, Basti hat dann im 7. sein Modell 30 Sek. vor Durchgangsende gestartet. War etwas stressig:)

Wir durften 2 mal die Startlinie umziehen mit je 1/2 stündiger Pause - so sind wir dann auch noch mehr in die Hitze gekommen.

Annas Modell hatte im 1. gleich eine Baumlandung, die Bergung war etwas schwierig und dauerte so auch recht lange.

Es gab umlaufende Winde und Strömungen. Modelle Flogen nach gigantischen Steigflügen aus der Thermik
oder diese löste sich auf.

Die Rückholer und Wedler hatten es schwer, einmal flogen die Modelle weit weg, einmal ganz nach und die Richtung immer wieder eine andere.

Heinz und Michael haben immer wieder die Bärte gesucht.

Nach dem Fliegen gab es gleich eine Abkühlung mit Wasser.

Wir waren nicht die Besten, es gab aber doch noch schlechtere.

Mit dem Ergebnis sind wir glaube ich alle zufrieden

Einzelwertung:
9. Tabea Wiesiolek
13. Anna Wiesiolek
15. Sebastian Jäckel

Mannschaft:
1. Polen
2. Deutschland
3. Estland


Der Teamzusammenhalt ist super. Basti lies sich sogar von den Mädels helfen. Zum Schluss musste er sich sogar eine Umarmung gefallen lassen :)

Bedanken möchte ich mich auch bei unseren Unterstützern für die Teamkleidung: Seifert Systems,  Graupner, Euronixx



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F1B - Tag

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Das Wichtigste zuerst:

Es ist mörderheiss hier: 8Uhr 24°, 11Uhr 34° und und um 15Uhr 38°.

Das zweitwichtigste: die deutschen Mädels und der Junge sind Vize-Europameister in der Mannschaft in F1B. Polen 1. und Estland 3.

Den Rest gibt es später.
 

Platzierungen F1A

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15. Julian Seifert
23. Stefan Richter
35. Sabrina Schönburg
 

F1a-Tag

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"Buhh, da ist es ja noch dunkel" war beim Verlassen des Hotels zu hören. In der Tat recht früh mussten wir heute raus. 1. Durchgang Beginn um 7Uhr.
Wunderschönen Sonnenaufgang auf dem Fluggelände erlebt. Die ersten 2 Durchgänge war eine neutrale Luftschicht, denn die Sonne verschwand sofort hinter einem Wolkenschleier. Also die Ausgangshöhe abgleiten.

Die Startlinie mit 17 Startstellen war überschaubar. Alle hielten einen sauberen Abstand von ca. 25m von den Startstellen.

Es wurden viele Modellkontrollen durchgeführt. Sabrina und Stefan durften auch hin. Ein kleiner Rumäne wurde disqualifiziert weil sein Modell 5 Gramm zu leicht war.

In den Durchgängen 3-5 gab es nicht viele Thermikblasen, oftmals wurde die Höhe abgeflogen, immer wieder war es windstill. Einige Starter erziehlten riesige Höhen. Bei einigen Flügeln konnte ich ein LDA-Profil erkennen.

Einmal zog in einem Abstand ein großer Schwarm Störche vorbei, allerdings zu weit weg um dorthin zu schleppen.

Mitte 5. Durchgang bis zum Ende gab es gigantische Thermikblasen und das Rückholen wurde Schweisstreibender.
Morgens hatte es 18Grad und um 14Uhr hatte es dann 37Grad - viel Afrika.

Mitte des 7. Durchganges wurden wir mit sehr starkem Wind überrascht, welcher auch länger anhielt. Zu diesem Zeitpunkt hatten unsere Starter Ihren 7. Flug schon beendet.

6 Starter erreichen das Flyoff, dass am Abend stattfinden soll. Von uns ist leider keiner dabei. Julian hatte mit seinen 2 neusten Modellen Pech: beide Elektroniktimer funktionierten nicht mehr. Sabrina hatte bei mehreren Landungen Pech: an mehreren Modellen Ohr abgebrochen oder Höhenleitwerk kaputt. Der Boden hier ist steinhart.

Bei den Jugendlichen war der Schmerz schnell vergessen - um 16Uhr waren alle im Pool :)

Für uns gehts morgen weiter mit F1B - Gummimotormodelle mit Bastian und meinen 2 Mädels - dann bin ich nervlich am Ende.

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Bilder von der Modellprüfung

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Hier Bilder von Sabine Meissnest. Sie zeigen die Modellprüfung

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Ein rabenschwarzer Tag

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Die Sachsen (und –Anhalter) haben den Tag mit der Modellprüfung begonnen. Wir sind sogar gleich drangekommen – Ohne Wartezeiten. Die Modelle haben überall ein Aufkleber bekommen und diese wurden noch mit einem UV-Stift markiert. Haltbar sah das Ganze aber dann noch nicht aus.

Wir sind dann erst nach der Modellprüfung auf den Platz gefahren. Nachdem die Schattenspender aufgebaut waren haben wir erst mal Mittag gemacht. Ehe überhaupt ein Flieger in die Luft kam, wurden die Aufkleber der Modellprüfung mit Tesa fixiert. Julian machte  ein paar gute Starts.

Stefan einen sehr guten. Und dann das Dilemma beim zweiten Start(-versuch): Stefan hat zu wenig Druck aufgebaut, und dann stieg das mit Leine auf und davon. Wer war dran schuld? Stefan weil er´s gemerkt hat, dass es doch zu wenig Druck war? Oder doch Enrico und Heinz, die Stefan zeitgleich bequatscht haben? Bei Enrico brach sofort die Hektik aus. Funkbremse! Sch…. – funktioniert nicht. Also: Fernglas ran! Gucken – und in der Sonne verloren. Großer Mist! Micha hatte dann noch Richtung Fabrik was kreisen sehen – nach ca. 20 Minuten war das Signal dann weg. Gelandet? Und Stefan total frustriert – einfach am Ende, die Tränen fließen. Mutti muss trösten, dann geht’s irgendwann wieder.

Also haben die Richters und die Seiferts nach knapp einer Stunde das Training abgebrochen, und sind auf Suche gegangen. Immer in der gegensätzlichen Richtung zum Milenium Hotel. Immer wieder angehalten, gehorcht und: Kein Signal bekommen. Grrrrrr! Wir sind dann erstmal ins Hotel und haben uns von Dietmar den Verstärker geholt. Dann sind die Richters nochmal mit Karsten losgezogen. Diesmal die Straße (kann man das so nennen?) über das Flugfeld hinter. Ab Haupteingang Bisongehege ein reinster Stoßdämpfertest. Aber: Wieder kein Signal! Am Flugfeld vorbei Richtung Ungarn – auch kein Signal. Wir dürfen die Suche abbrechen. Die Eröffnung ruft – und wir sehen erstmal auch keine Chancen.

Also ab ins Hotel – duschen – in die Teamshirts – und ab zur Sporthalle. Die war auch schon wieder toll vorgeheizt – uns lief allen die Suppe den Rücken runter. Verstanden hat man von den Reden relativ wenig. Warn zum Glück auch kurz. Das Kulturprogramm hielt sich auch in Grenzen. Erst fünf Mädels, die mit Flaschen auf dem Kopf nach rumänischen Volksweisen tanzten. Dann der Höhepunkt: Viele kleine Stöpsel, die Hipp-Hopp tanzten. Und nochmal 4  Pärchen tanzend zu Volksweisen.

Nachdem Stefan einer seiner russischen Freunde aus den vergangenen Jahren (da war er noch eher als deutsches kleines Maskottchen unterwegs) begrüßt hatte, war die Stimmung bei ihm dann auch wieder um einiges besser.

Nach der Eröffnung hat dann Micha auch gleich noch mal wegen der Nachmeldung eines Models kundig. Da wir das Modell mithatten, wurde das auch postwendend vor der Sporthalle gemacht. Wirklich unkompliziert – Dank an den Veranstalter.

So und nun muss Enrico noch die Leine passend machen, am nachgemeldeten Modell die Aufkleber nachfixieren und noch ein Modell zeitlich ausstoppen.

Und zu guter Letzt, können wir den Abend nur mit einem Palinka ausklingen lassen. Irgendwie müssen wir den Frust doch runterspülen!

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Das Rathaus von Salonta

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Das Rathaus von Salonta, anlässlich der JEM 2015

 


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